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Transportbehälter Nachhaltiges von Vodafone und Loxxess

In Zusammenarbeit mit Vodafone führt der Logistik- und Fulfillmentdienstleister Loxxess jetzt Mehrweg-Transportbehälter ein, die für interne Lieferungen, Lagerung, Entsorgungs-, Retouren- und Reparaturtransporte gedacht sind.

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Die neuen, in der Logistik vielseitig einsetzbaren Transportbehälter können bis zu 600 kg tragen.
Die neuen, in der Logistik vielseitig einsetzbaren Transportbehälter können bis zu 600 kg tragen.
(Bild: Loxxess)

Wie Loxxess mitteilt, ist das neue System langlebiger als die alten Palettenkartonagen und „trägt damit zur Zielerreichung der Nachhaltigkeitsstrategie beider Partner bei“. Zusammen mit Vodafone hat Loxxess das umweltfreundliche Mehrweg-Transportbehältersystem (MWB) am tschechischen Standort Bor nahe der Grenze zu Bayern eingeführt.

Einsatzdauer von 7 bis 9 Jahren

Als weiterer Entwicklungspartner stand Loxxess neben Vodafone Kabel Deutschland (VKD) auch KTP Solutions zur Seite, ein auf Kunststofflösungen spezialisierter Verpackungshersteller aus Bous im Saarland. Wie Loxxess mitteilt, hat man insgesamt 4000 dieser Boxen beschafft und damit rund 500.000 Euro in eine nachhaltige Lösung investiert.

Nachhaltig deshalb, weil diese Behälter die bisher verwendeten Behälter und Gefache aus Pappe, sogenannte „Bi-Boxen“, ersetzen. In den neuen MWB, die bis zu 600 kg tragen können, ohne dabei ihre Form zu verlieren, transportiert Loxxess für Vodafone unterschiedliche Geräte wie Modems und Set-Top-Boxen. Die zusammenklappbaren und damit platzsparend verstaubaren neuen Mehrwegbehälter sind, wie es heißt, „für bis zu 60 Transportzyklen und damit sieben bis neun Jahre einsetzbar“ – im Unterschied zu nur fünf Transportzyklen und etwa zwei Monaten Einsatzzeit für die „Bi-Boxen“.

Loxxess-Vorstand Dr. Claus-Peter Amberger zur Kooperation: „Die gute Zusammenarbeit mit Vodafone während der Entwicklung der neuen Behälter steht beispielhaft für die jahrelange und reibungslos funktionierende Partnerschaft zwischen unseren Unternehmen. Gleichzeitig ist mit dem gegenwärtigen Stand der Entwicklung das Potenzial für den Einsatz der Mehrwegbehälter noch nicht ausgeschöpft.“

Aktuell denkt Vodafone Kabel Deutschland beispielsweise über ein IoT-gestütztes Behältermanagementsystem nach. Dabei könnten die Mehrwegbehälter beispielsweise mit Chips für die Narrow-Band-Kommunikation ausgerüstet werden. Von den ermittelten Daten würden unter anderem Reparaturdienstleister profitieren, die ihre Arbeitsprozesse besser koordinieren könnten.

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