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Cemat 2016 Optimierte Palettenumreifung

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Um die Arbeitssicherheit und den Bedienkomfort des halbautomatischen Umreifungssystems zur erhöhen, hat Ergopack Deutschland daran umfassende Optimierungen vorgenommen.

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Um Arbeitssicherheit und Bedienkomfort beim Umreifungsvorgang zu erhöhen, hat Ergopack die Umreifungsmaschine optimiert, was im Vergleich mit der bisherigen Maschine (links im Bild) bereits optisch erkennbar ist.
Um Arbeitssicherheit und Bedienkomfort beim Umreifungsvorgang zu erhöhen, hat Ergopack die Umreifungsmaschine optimiert, was im Vergleich mit der bisherigen Maschine (links im Bild) bereits optisch erkennbar ist.
(Bild: Ergopack Deutschland )

Einfach das Umreifungsband unter der Palette hindurchziehen, auf der gegenüberliegenden Seite hoch und zurück zum Bediener führen und die Bandenden aneinanderlegen. Das Festziehen und verschweißen der Umreifung erledigt das halbautomatische Umreifungssystem von Ergopack dann ganz automatisch, was es dem Unternehmen zufolge zum weltweit einzigen mobilen Vertreter seiner Art macht.

Das heißt aber nicht, dass die Experten für Palettenumreifungssysteme es nicht noch weiter verbessern könnten. Gerade in Bezug auf die Arbeitssicherheit und den Bedienkomfort soll die neueste Version des Geräts deutlich Optimierungen bieten, die das Unternehmen im Rahmen der Cemat 2016 vorstellen wird. „Um den Umreifungsvorgang noch leiser als bisher zu gestalten, haben wir eine Reihe von Dämpfern entwickelt“, erklärt Andreas Kimmerle, Geschäftsführer von Ergopack Deutschland. „Wir haben sie an kritischen Punkten angebracht, an denen bislang Metall auf Metall getroffen ist.“ So konnte beispielsweise die Geräuschentwicklung bei der Rückführung des Umlenkschlittens in die Maschine verringert werden. Tests mit bisherigen sowie optimierten Ergopack-Maschinen zeigten, dass die Lautstärke beim Umreifungsvorgang (ohne Verschweißen) durch den Einsatz der neuen Dämpfer insgesamt um etwa 5,1 dB gesenkt werden konnte.

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Flexibles Handling des Triplex-Tool-Lift

Für den Triplex-Tool-Lift wurde zudem ein neuer Halter konstruiert, bei dem das Verschlussgerät über einen Rastbolzen entnommen werden kann. So lassen sich nun auch Umreifungsbänder in Positionen verschweißen, die bisher mit dem Tool-Lift nicht erreichbar waren. „Auf diese Weise erzielen wir beim Umreifen verschiedener Packgrößen eine höhere Flexibilität bezüglich der möglichen Arbeitspositionen“, erläutert Kimmerle.

Um Handling und Ergonomie zu verbessern, wurden unter anderem die Griffe überarbeitet und die Position des Bandhebers erhöht, der dem Bediener das zweite Ende des Packbands vor dem Verschweißen nach oben reicht. Zwischen Schwenkarm und Rondenteller wurden außerdem vier Gummipuffer eingefügt, die den Bandwechsel erleichtern und die Quetschgefahr für den Anwender weiter minimieren.

Verkleidungen für mehr Arbeitssicherheit

Zusätzliche Verkleidungen sollen künftig die Stoßgefahr minimieren. Beispielsweise deckt eine Verkleidung die Ecken des Akkugehäuses ab und umschließt auch den Bandhebermechanismus sowie den Mechanismus für das Lösen der Bandbremse. Eine weitere Abdeckung verhindert, dass kleine Gegenstände in die Maschine hineinfallen und der Bediener versucht, hineinzufassen. Gleichzeitig werden so Optik und Design verbessert. Zudem wurde der Rahmen dahin gehend verändert, dass nun beim Schieben der Maschine mehr Fußfreiheit besteht.

Integrierter Linienlaser

Eine weitere Neuerung ist der integrierte Linienlaser, mit dem die Umreifungsmaschine optional ausgerüstet werden kann. Dieser Laser zeigt dem Bediener mittels einer roten Linie auf dem Boden die richtige Distanz und Ausrichtung der Maschine zur Palette an. Das vereinfacht die Positionierung sowie insgesamt die Handhabung der Maschine besonders für ungeübte Mitarbeiter.

Ergopack Deutschland GmbH Halle 13, Stand B62

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