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Content-Management-System Partnerportal der Deutschen Post vernetzt 11.500 Partner-Filialen

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Die Punkt.de, eine deutsche Typo-3-Agentur, hat für die Deutsche Post ein zentrales webbasiertes Partnerportal entwickelt und umgesetzt – mit inzwischen knapp 35.000 Anwendern.

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An das zentrale webbasierte Partnerportal sind rund 12.700 Terminals in fast 11.500 Partner-Filialen der Deutschen Post angeschlossen.
An das zentrale webbasierte Partnerportal sind rund 12.700 Terminals in fast 11.500 Partner-Filialen der Deutschen Post angeschlossen.
(Bild: Punkt.de)

An die Plattform, die auf dem offenen Content-Management-System Typo 3 basiert, sind rund 12.700 Terminals in fast 11.500 Partner-Filialen der Deutschen Post angeschlossen. Damit nutzen knapp 35.000 Anwender das Portal, um die Kunden vor Ort besser zu beraten. Die an SAP angebundene Plattform umfasst neben einem mehrschichtigen Informationsbereich samt FAQ-Liste und Suchfunktion auch verschiedene E-Learning-Angebote und rechtlich relevante Prüftests. Daneben stellt ein flexibles Rechtesystem sicher, dass definierte Nutzergruppen nur auf für sie freigegebene Informationen zugreifen dürfen.

Umfrage bestätigt die Zufriedenheit

Dass die Anwender von dem Portal überzeugt sind, zeigt das Ergebnis einer Zufriedenheitsumfrage, die die Deutsche Post über die Plattform durchgeführt hat: Es haben dreimal mehr Mitarbeiter als in den Jahren zuvor an der Befragung teilgenommen, und das Portal selbst erhielt 8,1 von 10 möglichen Punkten.

Single-Sign-on-Funktion erlaubt einfachen Systemwechsel

Da das Portal über einen Internetanschluss und via Filial-IT-System zugänglich ist, hat die Typo-3-Agentur eine Single-Sign-on-Funktion umgesetzt. So müssen sich die Anwender nur einmal am Portal anmelden und können dann einfach zwischen den Systemen wechseln. Für den nötigen Schutz vor Hackern sorgt eine demilitarisierte Zone: Anwender können auf das Internet zugreifen, während Intranet und Filial-IT-System durch eine Firewall geschützt sind. Zudem verhindern tiefgehende Änderungen hinsichtlich Authentifizierung am CMS und am Typo-3-Framework Flow 3, dass vertrauliche redaktionelle Inhalte vom Intranet ins Internet gelangen.

Prototyp überzeugte

„Wir haben uns für Punkt.de entschieden, weil das Team bereits in einem frühen Projektstadium einen funktionsfähigen und den Anforderungen entsprechenden Prototypen vorweisen konnte“, so Gregor Krampe, Teilprojektleiter im Bereich Prozessmanagement Filialen bei der Deutschen Post. Im Juli 2012 haben die ersten zehn Partner-Filialen Zugriff auf das Portal erhalten. Nach zehn Tagen waren fast 11.500 Filialen für die Plattform freigeschaltet. Inzwischen sind etliche Unternehmensbereiche der Deutschen Post auf das Partnerportal aufmerksam geworden. Darum bindet Punkt.de die Systeme weiterer Abteilungen kontinuierlich an.

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