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Verpackungsmittel Pellets aus Gras für die Kartonagen-Produktion

CREAPAPER ist für seine GRASPAP-Pellets mit dem StartGreen Award ausgezeichnet worden. GRASPAP-Pellets bestehen aus Gras und werden zur Herstellung von Papier und Kartonagen eingesetzt. Der überall verfügbare und schnell nachwachsende Rohstoff könne die Hälfte des bislang eingesetzten Zellstoffs auf Holzbasis ersetzen, heißt es.

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In Gras-Pellets steckt das Potenzial, die Welt ein Stück weit „grüner“ zu machen.
In Gras-Pellets steckt das Potenzial, die Welt ein Stück weit „grüner“ zu machen.
(Bild: Creapaper)

„Unsere Graspellets sind ein rein ökologisch hergestelltes Produkt, das auf den Einsatz chemischer Mittel vollständig verzichten kann“, erklärte Uwe D’Agnone, Inhaber des Unternehmens CREAPAPER, anlässlich der Verleihung des StartGreen Awards. „Die Beimischung der GRASPAP-Pellets ist deshalb ein gutes Argument für Verpackungshersteller, die mit einer ökologischen Verpackung bei ihrer Kundschaft punkten möchten.“ Aber auch in der Lebensmittelindustrie sieht der CREAPAPER-Chef eine potenzielle Zielgruppe, denn Kartons und Verpackungen, die Grasanteile enthalten, sind ausdrücklich für Lebensmittel geeignet.

Die Welt kann ein bisschen grüner werden

Die Pellets bestehen aus Naturfasern, die besonders umweltschonend ohne den Einsatz chemischer Zusatzstoffe und Wasser rein mechanisch aufbereitet werden. Die neue Faser für die Papierherstellung verfügt also über ökologische und ökonomische Vorteile. Jeder Papier- und Kartonhersteller kann GRASPAP nach Angaben des Herstellers einsetzen – ohne zusätzliche Investitionen. Durch den Einsatz der Graspellets kann Zellstoff – also letztendlich Holz – zum Teil ersetzt werden. Bereits heute könne in der Papierproduktion der Grasanteil 50 % betragen, so der Anbieter.

CREAPAPER-Inhaber D'Agnone sieht sich durch die Auszeichnung mit dem StartGreen Award in seiner langjährigen Arbeit bestätigt. „Ökologie und Papierherstellung sind kein Gegensatz. Der Einsatz unseres Produkts leistet einen Beitrag, die Welt ein klein wenig grüner zu machen.“

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