Supply Chain

Plan B für die Lieferkette in der Tasche haben

| Autor / Redakteur: Michael Wallraven / Simone Käfer

Mit dem Einsatz eines digitalen Zwillings lassen sich Lieferketten simulieren und faktenbasierte Entscheidungen treffen.
Mit dem Einsatz eines digitalen Zwillings lassen sich Lieferketten simulieren und faktenbasierte Entscheidungen treffen. (Bild: LLamasoft)

Um just in time und just in sequence zu produzieren, bedarf es perfekt aufeinander abgestimmter Prozesse entlang der Supply Chain.

Bereits eine kleine Störung entlang der Supply Chain kann diese zum Wanken bringen. Damit sie auf diese verschiedenen Szenarien vorbereitet sind, benötigen Unternehmen einen Plan B, der im Bedarfsfall schnell greift.

Eine dafür bei Unternehmen nach wie vor populäre Herangehensweise ist Microsoft Excel. Dies stößt allerdings ab einer gewissen Komplexität an seine Grenzen. Ein Blick auf das gesamte Lieferkettennetzwerk aus der Vogelperspektive lässt sich damit nämlich nicht erreichen.

Lösungen zur Simulation von Lieferketten helfen, wenn es darauf ankommt, schnell fundierte und faktenbasierte Entscheidungen zu treffen. Mit einer übergreifenden Supply-Chain-Management-Lösung, wie sie beispielsweise Llamasoft anbietet, lassen sich Angaben über Liefertermine, -orte, -mengen und Zahlungen übersichtlich in Dashboards und Diagrammen darstellen. Auf diese Weise kann die Supply Chain in ihrer Gesamtheit visualisiert, sozusagen ein digitaler Zwilling erstellt werden. Unternehmen können so Schwachstellen direkt erkennen und faktenbasiert schnell die richtigen Entscheidungen treffen.

Bessere Entscheidungen

Dieser digitale Zwilling der Supply Chain, also ein virtuelles Abbild des realen Lieferkettennetzwerks, bietet die ideale Testumgebung, um verschiedenste Szenarien durchzuspielen. Mit ihm lassen sich die Auswirkungen von Änderungen in der Supply Chain greifbar machen. Nutzer beantworten damit Was-wäre-wenn-Fragen, etwa wenn ein bestimmtes Teil nicht mehr lieferbar ist, ein Transportweg ausfällt, Zölle und Einfuhrbestimmungen sich ändern oder andere äußere Bedingungen. Dazu benötigen sie sämtliche die Supply Chain betreffenden Daten, die aus verschiedenen Abteilungen stammen. Je besser die Daten sind, mit denen der digitale Zwilling erstellt wird, desto fundierter sind letztlich die Entscheidungen. Diese bewirken im Zweifelsfall, dass die Lieferkette nicht unterbrochen wird.

* Michael Wallraven ist Geschäftsführer von LLamasoft Deutschland in 80539 München, Tel. (0 89) 2 06 02 14 01

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