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Basierend auf der Queue-Steuerung des SAP Warehouse Managements wird in einem dafür entwickelten Staplerleitsystem eine Transportkette gebildet, die im jeweiligen Ein- beziehungsweise Auslagerungsszenario auch staplerübergreifend abgearbeitet werden kann. Im Mittelpunkt der Transportkette stehen jeweils die Regalköpfe des Hochregallagers, über die die Ein- beziehungsweise Auslagerungen abgewickelt, und an denen die Paletten von einem auf das andere Förderfahrzeug übergeben werden.
Staplersteuerung durch Logistik-Software automatisiert
Über einen eigenentwickelten Funkdialog werden sämtliche Stapler sowie die vier Regalbediengeräte im Hochregallager automatisch gesteuert. Die Steuerung der Staplerressourcen erfolgt über kundeneigene Steuerungstabellen, die während der Transportauftragsbearbeitung herangezogen werden. Der jeweilige Staplerfahrer oder Regalbediengerätefahrer scannt eine beliebige Palette in der Wareneingangszone oder am Regalkopf.
Das System ermittelt das Folgeziel und bietet dies zur Quittierung am Staplerterminal an. Auslagerungen aus dem Hochregallager werden dem Regalbediengerätefahrer, durch Priorität gesteuert, vorgegeben.
Im Rahmen des kundeneigenen Funkdialogs wurde eine Integration ins Qualitätsmanagement (QM) geschaffen, die es ermöglicht, eine Probeziehung während der Wareneingangsverarbeitung durchzuführen. Des Weiteren wurde eine Crossdocking-Funktionalität implementiert, bei der die Einlagerung in das Hochregallager ausgelassen und dem Anwender ermöglicht wird, Paletten aus dem Wareneingang direkt in die Warenausgangszonen durchzurouten.
Gefahrstoffverwaltung dank Logistik-Software leicht gemacht
Außer der automatisierten Steuerung der Stapler und des kundeneigenen Funkdialogs wurde eine Einlagerstrategie implementiert, die vor allem die komplexen Anforderungen der Gefahrstoffverwaltung innerhalb des Lagers abdeckt. Über die im Standard möglichen Instrumente hinaus werden bei der Einlagerstrategie zusätzlich die gesetzlich zulässigen Gefahrstoffmengen für die Immobilie sowie das Zusammenlagerungsverbot berücksichtigt. Kernstück der Einlagerstrategie ist eine lagertypübergreifende Gefahrstoffmengenprüfung.
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