De-Palettierung Punktgenaue 3D-Lageerkennung mittels Laserscanner

Autor / Redakteur: Frank Grünewald / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Die robotergestützte Behälter-Depalettierung oder die Teileentnahme aus Behältern sind die aktuell gefragtesten Anwendungen in der Industrie, um Produktionsabläufe zu automatisieren und dadurch die Kapazitäten zu steigern und die Kosten zu senken.

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Bild 1: Eine typische Aufgabenstellung in der Praxis ist die Depalettierung von Kleinladungsträgern.
Bild 1: Eine typische Aufgabenstellung in der Praxis ist die Depalettierung von Kleinladungsträgern.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die technologische Herausforderung an die Teileentnahme ist um ein Vielfaches höher und es gibt nur wenige Hersteller, die industrietaugliche Systeme anbieten können. Beim sogenannten „Griff in die Kiste“ (Teileentnahme aus Behältern) treten äußerst komplexe Randbedingungen auf: Im anspruchsvollsten Fall muss das Bildverarbeitungssystem ein (vorher) unbekanntes Lageschema erkennen, um anschließend einen unbekannten Teiletyp zu identifizieren.

Generelle Aufgabenstellung

Im folgenden Beitrag wird anhand von ausgewählten Industrie-Applikationen ein systematischer Lösungsansatz der VMT Bildverarbeitungssysteme GmbH aus Mannheim beschrieben. Der Kernpunkt dieses Ansatzes ist eine Systemplattform, die einerseits eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Sensortechnologie garantiert und andererseits den Kunden Lösungen „aus einem Guss“ bereitstellt, wodurch deutliche Kostenvorteile in den Bereichen Personalqualifizierung (geringer Schulungsaufwand) und Ersatzteilhaltung (minimierte Ersatzteilkosten) garantiert werden.

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Zu handelnden Teile positionsgenau einer Bearbeitungsstation zuführen

Der technische Schwerpunkt liegt auf den Applikationen: automatische Depalettierung, Palettierung und Teileentnahme aus Transportbehältern unter Zuhilfenahme von Handlinggeräten. Unter einem Handlinggerät ist das Zusammenspiel von Achsensystemen oder Robotern mit Greifern zu verstehen. Deren letztendliche Aufgabe besteht darin, die zu handelnden Teile positionsgenau einer Bearbeitungsstation zuzuführen oder auf einem Werkstückträger oder einem Transportband abzulegen. Die erforderliche Genauigkeit der Positionierung des Greifers am Werkstück ist abhängig von der jeweiligen Aufgabenstellung.

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