Spezialtransporte

PV-Modul-Transport wird transparenter

| Redakteur: Bernd Maienschein

(Bild: TÜV Rheinland)

DB Schenker und TÜV Rheinland haben ein neues Logistiksystem für Photovoltaik-Module entwickelt. Die Lösung soll für mehr Transparenz und Sicherheit im weltweiten Transport sorgen.

Zwischen 5 und 10 % aller Photovoltaik-Module werden durch ihren Transport in Mitleidenschaft gezogen und in ihrer Leistung vermindert. DB Schenker und der TÜV Rheinland, der sich unter anderem mit Prüfungen für die Solarbranche beschäftigt, haben jetzt ein neues Kontrollsystem entwickelt, das die Qualitätsprozesse und Verpackungen bei der Herstellung sowie die Abläufe beim Verlassen des Werkes prüft. Die neue Methode dient auch zur Transportkontrolle und Validierung der Leistungsfähigkeit der empfindlichen Solartechnik, wie es heißt. Ziel des neuen Monitoring- und Kontrollsystems „DBSCHENKERpvchain“ sei es, die Transparenz entlang des gesamten Transportweges der Solarmodule sicherzustellen. Entwicklung und Testphase des Projektes hätten über ein Jahr gedauert.

Sensoren messen permanent Schocks und Vibrationen

Für den Transport von Asien aus werden alle Container von DB Schenker mit speziellen Schock- und Vibrationssensoren ausgestattet („DBSCHENKERsmartbox“). Diese liefern gleichzeitig via GPS Informationen über den aktuellen Status und Standort der Sendung. Anhand der permanent erhobenen Daten während des Transports lässt sich dann nachvollziehen, ob eine Transporteinheit über das vorher ermittelte und bei der Prüfung der Verpackungen getestete Stressniveau hinaus belastet wurde oder nicht.

Darüber hinaus findet eine repräsentative Stichprobenprüfung der gelieferten Module im Eingangslager statt. Dort betreibt der TÜV Rheinland in Kooperation mit DB Schenker eine Messstrecke, in der nach der Sichtkontrolle auch spezielle Prüfungen und Analysen vorgenommen werden. Die Stichprobenprüfungen werden innerhalb des normalen Arbeitsablaufs organisiert; überflüssige Transporte können so vermieden werden. Die angefertigten und interpretierten Prüfbilder werden, wie die Ergebnisse der Warenausgangskontrolle im Herstellerwerk, in eine Datenbank eingestellt und stehen dort dem Empfänger zur Verfügung.

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