Transportverpackung

Schadstofffreie Ventile für flüssige Lebensmittel

| Autor: Bernd Maienschein

Ventil für eine aseptische Bag-in-Arca-Verpackung (Mitte unten).
Ventil für eine aseptische Bag-in-Arca-Verpackung (Mitte unten). (Bild: IBA)

Der Verpackungsspezialist Intermediate Bulk Alliance (IBA) setzt bei Inlinerlösungen für aseptische Bag-in-Arca- und Ein- und Mehrwegverpackungen Ventile ein, die frei von Bisphenol A sind, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein und das menschliche Erbgut zu schädigen. In Frankreich wurde deshalb der Einsatz von Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen verboten, EU-weit der Grenzwert für die Tagesaufnahme von bisher 50 µg um 92 % reduziert.

Die schadstofffreien Ventile werden von der IBA für den Transport flüssiger Lebensmittel mit höchsten Hygieneanforderungen eingesetzt. Die IBA verwendet die Ventile in seinen speziell gefertigten und flexiblen Verpackungen. In ihnen werden vornehmlich Fruchtkonzentrate, Aromen, Speiseöle, Milch- und Flüssigeiprodukte bewegt.

Die in Deutschland gefertigten Ventile entsprechen nach Aussagen des Herstellers den höchsten EU- und FDA-Standards. Sie sind voll bedampfbar und können für aseptische Mehrfachentnahmen genutzt werden. IBA ist eigenen Angaben zufolge derzeit der einzige Anbieter in Deutschland, der BPA-freie Ventile bei seinen aseptischen Lebensmittelverpackungen einsetzt.

Besonders widerstandsfähige Inlinerverpackungen

„Mit dem Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten im Segment der Inlinerverpackungen mit bisphenolfreien Ventilen erfahren wir eine starke Nachfrage im Lebensmittelsektor. Damit bieten wir unseren Kunden für aseptische Logistiklösungen ein Produkt an, mit dem keine Gesundheitsrisiken verbunden sind“, so IBA-Geschäftsführer Sascha Siebel.

Die Inliner mit BPA-Ventilen haben ein Fassungsvermögen von 250 bis 1100 l. Sie eignen sich für den Transport oder die Lagerung kleinerer Produktmengen und können weltweit eingesetzt werden. Da nur thermolaminierte Folien eingesetzt werden, sind die Inlinerverpackungen gegen Beschädigungen besonders widerstandsfähig und gegen sogenannte Flexcracks (Knickbrüche) nahezu resistent.

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