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Fahrerlose Transportfahrzeuge Schenker setzt auf Roboterstapler

| Redakteur: Gary Huck

In Stoßzeiten sind freie Kapazitäten ein wertvolles Gut. Um diese Kapazitäten zu schaffen, setzt DB Schenker an einem seiner Lagerstandorte jetzt Transportroboter ein.

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Die Agilox-Roboter erstellen sich ihre eigene Karte zur Navigation.
Die Agilox-Roboter erstellen sich ihre eigene Karte zur Navigation.
(Bild: DB Schenker)

DB Schenker setzt in seinem Standort in Eching bei München nun auf Robotik. Transportsysteme vom Typ Agilox, die von der gleichnamigen österreichischen Firma geliefert wurden, sind dort für den Transport von Leerbehältern verantwortlich. Bei den Geräten handelt es sich um vollautomatische Gabelstapler. Bevor die Roboter den Betrieb in Eching aufnahmen, wurden sie im Rahmen eines Pilotprojekts getestet.

Die Agilox-Roboter haben Arbeiten übernommen, die zuvor von konventionellen Gabelstaplern verrichtet wurden. Die fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) können nicht nur automatisiert Paletten anheben und transportieren, sie sind auch in der Lage, sich eine Umgebungskarte des Lagers zur Navigation anzufertigen. Laut Schenker konnten die Roboter bereits wenige Tage nach der Auslieferung mit der Arbeit beginnen.

Eine Software ermöglicht es Anwendern, Operationsbereiche und Sicherheitszonen zuzuweisen sowie Aufnahme- und Abstellflächen zu kennzeichnen. In die Fahrzeuge integrierte Sensoren und Kameras navigieren das FTS um Hindernisse. Das Projekt soll auch dazu dienen festzustellen, ob Agilox in anderen Schenker-Standorten eingesetzt werden kann.

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