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Kommissioniertechnik Schmalz mit neuer Logistik- und Montagebühne

Aberle hat die Effizienz im Logistikzentrum der J. Schmalz GmbH deutlich erhöht. Erreicht wurde dies mit einer großflächigen Bühnenkonstruktion, der Einrichtung von vier neu entwickelten Kommissionierarbeitsplätzen sowie der Anbindung der Prozesse an die Fördertechnik und in das für Materialfluss und Warehousing installierte Prozess-Management-System Aberle PMS.

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Die Pick-&-Pack-Arbeitsplätze hat Aberle exakt auf die Anforderungen von Schmalz abgestimmt.
Die Pick-&-Pack-Arbeitsplätze hat Aberle exakt auf die Anforderungen von Schmalz abgestimmt.
(Bild: Aberle)

Am Stammsitz in Glatten hat die J. Schmalz GmbH, Weltmarktführer bei Vakuum-Technologien, in den vergangenen Jahren in mehreren Teilprojekten die Intralogistik auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Mit der Einrichtung einer fast 1200 m² großen Logistik- und Montagebühne über der Bestandsförderanlage wurden jetzt die Nutzung der Raumkapazitäten in der bestehenden Logistikhalle sowie die Prozesseffizienz weiter optimiert. Mehr als 70 t Stahl wurden für die Errichtung der neuen Bühne verarbeitet. Besondere Herausforderung: die Installation bei laufendem Betrieb. „Dabei mussten sowohl Betriebsstörungen als auch die Risiken von Arbeitsunfällen für die Schmalz-Mitarbeiter vermieden werden“, erklärt Aberle-Projektleiter Rainer Krahmer. „Daher konnten wesentliche Arbeiten lediglich in Nacht- und Wochenendarbeit ausgeführt werden.“

Vier modulare Pick-&-Pack-Arbeitsplätze

Seit Anfang April 2016 ist das Geschehen auf der Logistik- und Montagebühne komplett in die intralogistischen Abläufe des Logistikzentrums integriert. Basis dafür bilden die von Aberle realisierte Fördertechnik sowie vier vollkommen neu entwickelte Kommissionierarbeitsplätze und die Einbindung der Prozesse in das Prozess-Management-System Aberle PMS.

Die Bühnenkonstruktion bietet Platz für das Logistikbüro und je zwei Besprechungsräume und Teamzonen. Gut zwei Drittel der Fläche nehmen 35 Montageplätze und, denen gegenüber liegend, vier neuartige, automatische Kommissionierstationen ein. Die modular konzipierten Pick-&-Pack-Arbeitsplätze wurden von Aberle exakt nach den Anforderungen von Schmalz konzipiert. Die Ausbaumöglichkeit für weitere vier Kommissionierarbeitsplätze sind im Anlagenlayout bereits vorgesehen. Die Kommissionierstationen werden über einen vorgeschalteten Loop mit Behältern aus dem dreigassigen automatischen Kleinteilelager (AKL) versorgt. Jeder Arbeitsplatz verfügt über eine Zuführung für Leer- und eine separate Zuführung für Quellbehälter. Je zwei Arbeitsplätze verwenden zudem eine Rückführstrecke für Anbruch- und Zielbehälter.

Schnell vom AKL zur Kommissionierung

Steffen Buck, Leiter internationale Materialwirtschaft bei Schmalz, zeigt sich mit den Ergebnissen bereits wenige Wochen nach Inbetriebnahme zufrieden: „Der neue Abschnitt weist eine um 12 % gesteigerte Fördergeschwindigkeit auf, sodass die Zuführung vom AKL zu den Kommissionierstationen mehr als ein Drittel schneller erfolgt“, resümiert Buck. „Mit der von Aberle realisierten Lösung auf der Bühnenkonstruktion konnten die Pufferplatzkapazitäten im Kommissionierbereich um 300 % erhöht werden. Getrennte Material- und Leerbehälterversorgung sowie der automatische Abtransport der Behälter steigern unsere Effizienz, während die Skalierbarkeit der Lösung Erweiterungen ohne Rück- oder Umbau ermöglicht. Wir sind mit dem Ergebnis hoch zufrieden.“

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