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Automobillogistik So bleiben Sie im Automotive-Bereich langfristig erfolgreich

| Autor / Redakteur: Hans-Georg Frey / Sebastian Hofmann

Die Automobilindustrie und ihre Zulieferer stehen vor gewaltigen Aufgaben. Automatisierung und Digitalisierung bestimmen zunehmend die Entwicklung, der Trend zu Industrie 4.0 erfordert neue Fertigungstechnologien, die Internationalisierung des Marktes bringt einen härteren Wettbewerb und zwingt zur Kostenreduzierung.

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Der Einsatz smarter Technologien hilft Automobilproduzenten dabei, sich auch langfristig gegen die zunehmende internationale Konkurrenz durchsetzen zu können.
Der Einsatz smarter Technologien hilft Automobilproduzenten dabei, sich auch langfristig gegen die zunehmende internationale Konkurrenz durchsetzen zu können.
(Bild: ©zapp2photo - stock.adobe.com)

Die Industrie 4.0 schafft Herausforderungen, bietet gleichzeitig aber auch ungeahnte Chancen. Laut einer VDA-Studie vom Mai 2018 werden die automobile Wertschöpfung und Produktion bis 2030 um 30 % zunehmen. Mit effizienten Anwendungen und innovativen Lösungen leistet die Intralogistikbranche ihren Beitrag, Kunden aus der Automobilindustrie bei diesem Wachstum zu unterstützen. Dabei stehen etwa gerade Intralogistiker vor ähnlichen Herausforderungen wie ihre Kunden: mehr Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung – sowohl am Fahrzeug, beim Einsatz des Fahrzeugs als auch in der Produktion. Die Hauptaufgabe für uns alle ist, kontinuierlich Zusatznutzen für die Kunden zu schaffen und die ständig zunehmende Komplexität der Systeme in der Produktion zu beherrschen. Es gilt, die Entwicklung ebenso wie die Produktion mit ihren Fertigungstechnologien nicht nur auf einem zeitgemäßen Level zu halten, sondern sogar voranzutreiben.

Lösungen für eine effiziente Automobillogistik

Es gehört mehr dazu, als nur ein innovatives Fahrzeug zu entwickeln. Für den Zusammenbau ist auch eine hochautomatisierte, digital vernetzte Massenfertigung sowie die Beherrschung der Supply Chain erforderlich. Unabdingbar ist dabei ein zuverlässiges Management der internen Warenströme. Jungheinrich nutzt hier die Ansätze der Industrie 4.0. Unsere Lösungen zielen auf die Automatisierung des kompletten innerbetrieblichen Materialflusses ab – vom Warenein- bis zum Warenausgang. Dabei setzen wir auf:

  • Fahrerlose Transportsysteme (FTS), die überall dort zum Einsatz kommen, wo es um wiederkehrende innerbetriebliche Transportaufgaben geht. Neben einem hohen Rationalisierungspotenzial und einer Steigerung der Prozessqualität und -sicherheit lässt sich die Verfügbarkeit von Anlagen damit signifikant erhöhen. Ein aktuelles Beispiel hierfür stellen automatisierte Routenzüge dar, die auf Basis einer festgelegten Route im Milkrun-Prinzip eine Station nach der anderen abfahren und zum Beispiel Großladungsträger wie Gitterboxen oder Paletten an Versorgungsstellen oder Bänder anliefern. Dieser Prozess funktioniert so auch in der Automobilfertigung.
  • Logistiksystemlösungen mit vollautomatischen Hochregallagern mit über 40 m Höhe, die von Regalbediengeräten versorgt werden.
  • Digitalisierung auf Basis inhouse entwickelter Softwarelösungen, die die Automatisierung beim Kunden vorantreiben sollen. Unser Warehouse Management System (WMS) sorgt dafür, dass Lager ganzheitlich verwaltet, optimiert und gesteuert werden. Ein Logistik-Interface stellt darüber hinaus die Kommunikation zu den Fahrzeugen sicher. So lassen sich auch FTS einbinden und Schnittstellen zu Hochregallagern, die wiederum von automatischen Regalbediengeräten versorgt werden.

Und worauf wird es in Zukunft ankommen? In jedem Fall wird die Systemvernetzung zunehmen – gerade in der Automobillogistik. Die Beherrschung der steigenden Komplexität wird eine Kernkompetenz – sowohl vonseiten der Automobilproduzenten als auch von Intralogistikspezialisten wie uns.

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* Hans-Georg Frey ist Vorstandsvorsitzender von Jungheinrich in 22047 Hamburg, Tel. (0 40) 6 94 80, weitere Informationen: benedikt.nufer@jungheinrich.de

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