Hebezeuge

Stahl-Krane für den Anlagenbau

| Redakteur: Gary Huck

Die neuen Krane von Immokran sollen den Aufgaben des Anlagenbauers gewachsen sein.
Die neuen Krane von Immokran sollen den Aufgaben des Anlagenbauers gewachsen sein. (Bild: Stahl Crane Systems)

Innokran, ein Partner von Stahl Crane Systems, hat für den Anlagenhersteller Stahlbau Schauenberg neue Kran-Seilzuganlagen eingerichtet. Die bestehenden Anlagen stammten noch aus den 70er-Jahren.

Die neue Anlage umfasst zwei Zweiträger-Brückenkrane von Stahl mit jeweils 20 m Spannweite und 10 t Tragkraft. Die um 500 mm aufgebockten Kranbrückenträger erlauben eine Hakenhöhe von 7,5 m. Zwei Seilzüge des Typs „SH 50“, die ebenfalls von Stahl Crane Systems stammen, ermöglichen durch ihre kompakte Bauweise geringe Anfahr- und Bauhöhenmaße. Die Steuerung der Geräte erfolgt über eine Funkfernsteuerung. Um auch im Außenbereich eingesetzt werden zu können, verfügen die Kranmotoren über eine Stillstandheizung und alle elektrischen Bauteile über ein Regenschutzdach. Die neuen Systeme können mit einer Hubgeschwindigkeit von 1,3 bis 8,0 m/min, einer Katzfahrgeschwindigkeit von 5 bis 20 m/min und einer Kranfahrgeschwindigkeit von 10 bis 40 m/min arbeiten.

Eine weitere Ausbaustufe, die für die Krananlage bei Schauenberg geplant ist, ist laut Klaus Fetzer von Innokran die Einrichtung von Magnettraversen. So soll Zeit gespart werden, da Bleche dann nicht mehr manuell mit Ketten angeschlagen werden müssten. Innokran wolle die Anlage deswegen mit Federkabeltrommeln und arretierbaren Lasthaken ausstatten. Eine weitere Besonderheit der Anlage ist ihre Statik. „Um die Seitenkräfte an einer Kranbahnachse zu reduzieren, haben wir die Kopfträger der Krane mit horizontalen Führungsrollen und spurkranzlosen Laufrollen ausgerüstet. So können auch Fahrwiederstand und Verschleiß minimiert werden“, so Fetzer.

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Die Krananlage, die bisher im Werk genutzt wurde, stammte aus den 70er-Jahren und wäre mit 6 t Tragkraft den Anforderungen des Anlagenherstellers nicht mehr gewachsen. Auch die Hakenhöhe der alten Krane war laut Schauenberg nicht mehr ausreichend.

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