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Batterieladestationen Systemkonzept erlaubt sicheren Ladebetrieb

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Fronius realisiert erstmals Batterieladeräume, Batterieladestationen oder Einzelladeplätze und die zum Laden notwendigen elektrischen Einrichtungen. Dabei sorgt der Hersteller dafür, dass die Sicherheitsabstände zu brennbaren Gegenständen eingehalten werden und die richtigen Kennzeichnungen auf dem Boden und an der Wand angebracht sind.

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Die Ladestation besteht aus mehreren Lademodulen 2000, an denen die Batterien im Flurförderzeug geladen werden.
Die Ladestation besteht aus mehreren Lademodulen 2000, an denen die Batterien im Flurförderzeug geladen werden.
(Bild: Fronius)

Je nach Bedarf liefert der Hersteller Batterie-Ladeanlagen mit unterschiedlichen Modulen. Das normgerechte Lademodul 2000 (B × H × T = 886 × 2033 × 650 mm) kann ein oder mehrere Fronius-Batterieladesysteme aufnehmen. Aufgrund des senkrecht stehenden genormten Lochblechs sind auch andere Hochfrequenz-Batterieladegeräte montierbar. Wenn es die Räumlichkeiten zulassen, kann man die Module auch beidseitig nutzen und so Platz sparen.

Rammschutz verhindert Beschädigungen durch Flurförderzeuge

Stellt man mehrere Module nebeneinander auf, dann erfolgt die erforderliche Zuführung von Energie und Wasser üblicherweise durch einen Kanal, der oberhalb der Module angeordnet ist. Die Module – ausgestattet mit den obligatorischen Warnhinweisen – sind standsicher ausgeführt, eine Bodenbefestigung ist vorbereitet. Ein zusätzlicher Rammschutz verhindert Beschädigungen durch Flurförderzeuge.

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Lademodul als Sicherheitsstation

Eine weitere Möglichkeit ist, das Lademodul 2000 als Sicherheitsstation einzusetzen. In diesen Fällen kann es mit einem Erste-Hilfe-Kasten, einem Feuerlöscher, einer Augendusche und den Sicherheitsvorschriften in gedruckter Form versehen werden. Will man ein Lademodul als Wartungsstation verwenden, so lässt sich ein Ionentauscher mit Hauswasser-Anschluss installieren. Dieser produziert aus dem zugeführten Frischwasser destilliertes Wasser zum Befüllen der Antriebsbatterien. Die Befüllung erfolgt über ein Schlauchsystem an den einzelnen Ladestellen.

Das kleinere Lademodul 1200 (B × H × T = 520 × 1133 × 3800 mm) wurde ausschließlich für die Fronius Batterieladesysteme Selectiva 8 kW und Selectiva 16 kW entwickelt. Hiervon können ein oder zwei Systeme untergebracht werden, andere Ladegeräte lassen sich nicht verwenden.

Die neuen Fronius-Ladeanlagen erfüllen sämtliche Anforderungen und Bestimmungen rund um das Laden von Antriebsbatterien im realen Umfeld. Ausgehend von einem ersten internen Pilotprojekt für sieben Stapler, fünf Lagertechnikgeräte und deren Wechselbatterien nutzen inzwischen auch mehrere Kunden diese neue Innovation. Die Rückmeldungen sind durchweg positiv. So kommt das neue Konzept der Ladestationen dem Staplerfahrer bei seiner täglichen Arbeit zugute, vereinfacht den gesamten Prozessablauf eines Batterieladezyklus und sorgt für mehr Sicherheit. Auch die exakte Zuordnung des Ladegeräts zum Stapler wurde mit dem klaren Aufbau der Ladestationen verbessert.

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