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Arbeitssicherheit Unfallschutz für Mitarbeiter und Waren

Bito hat wirksame Lösungen im Programm, damit es im Warenlager erst gar nicht zu Unfällen kommt, beispielsweise infolge beschädigter Regalstützen oder dem unvorhergesehenen Aufeinandertreffen von Menschen und Gabelstaplern.

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Inspektoren von Bito wissen genau, wo die Schwachstellen der Lagertechnik liegen.
Inspektoren von Bito wissen genau, wo die Schwachstellen der Lagertechnik liegen.
(Bild: Bito)

„Um eine hohe Sicherheit im Lager zu erreichen, sollte der Betreiber beschädigte Stützen frühzeitig austauschen“, sagt Alexander Lang, Produktmanager für Schwerlastregale bei Bito. Doch Schäden an Regalanlagen sind mit bloßem und ungeübtem Auge nicht für jeden ersichtlich. Die Inspektion von Regalen und Lagereinrichtungen ist deshalb sowohl durch die Betriebssicherheitsverordnung als auch die europäische Norm DIN EN 15635 geregelt. Lager gelten als Arbeitsmittel und müssen daher alle zwölf Monate von einer sogenannten befähigten Person kontrolliert werden. Bito-Lagertechnik stellt ein Team aus erfahrenen Mitarbeitern, die die Betreiber auch nach der Installation und Inbetriebnahme ihrer Regaltechnik intensiv betreuen. Für prüfpflichtige Regalsysteme wie Paletten-, Kragarm-, Einfahr-, Durchfahr- oder Durchlaufregale, also Regalsysteme, die mit Flurförderzeugen bedient werden, übernehmen die Spezialisten die Inspektion, dokumentieren die Prüfergebnisse und führen auf Wunsch zusätzlich eine Effizienzanalyse der gesamten Lagertechnik durch.

Stützenschutz an der Bedienseite des Regals

Reparaturmaßnahmen sind aufwendig und können auch mit hohen Kosten verbunden sein. Zudem kann der Lagerbetrieb erst mal stillstehen. Um Beschädigungen von Staplern an den Regalstützen von vornherein zu vermeiden, bietet Bito ein umfangreiches Sortiment an Stützen- und Anfahrschutzen sowie Schutzplanken. „Der Stützenschutz wird an der Bedienseite des Regals befestigt“, erklärt Alexander Lang. „Seine V-Form leitet den auftretenden Impuls sehr gut ab. Dadurch wird die Stütze nicht beschädigt.“

Die robusten u-förmigen Anfahrschutze dagegen werden mit Schwerlastanker am Boden verdübelt und verhindern den Kontakt zur Regalstatik komplett. Der Bito-Anfahrschutz ist mit einer Höhe von 400 mm erhältlich. Die Befestigungslaschen des Anfahrschutzes liegen innen in Richtung der Stützen und sind somit bei der Bedienung des Regals nicht hinderlich. Der Staplerfahrer bleibt mit der Palette nicht an den Laschen hängen und kann das Regal schneller und sicherer bedienen.

Schutz von Leib und Leben

Flurförderzeuge können aber nicht nur Regale beschädigen, sondern auch Mitarbeiter erheblich gefährden. „Die Ursache für etwa 20 % aller Unfälle im Lager sind nicht einsehbare Ecken, an denen sich die Wege von Personen und Gabelstaplern kreuzen“, berichtet Lang. „Wir haben genau für diese Fälle die ‚Collision Sentry‘ im Programm.“ An unübersichtlichen Ecken angebracht erkennt diese Überwachungseinheit mit Infrarot-Sensoren Bewegungen aus beiden Richtungen und sendet dann ein optisches Warnsignal aus. Sowohl Stapler als auch Mitarbeiter bleibt damit genügend Zeit, einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Nicht nur an Ecken lauert Gefahr – auch Laufwege sollte der Lagerbetreiber zuverlässig sichern. Damit Mitarbeiter vor Gabelstaplern geschützt sind, reicht eine Markierung auf dem Boden oft nicht aus. Bito hat deshalb Geländerholme und Pfosten aus flexiblem Spezialkunststoff neu ins Programm aufgenommen. Fährt ein Stapler die Geländer an, verformen sie sich und gehen anschließend in ihre ursprüngliche Position zurück. Beschädigungen von Einrichtung und Flurförderzeugen werden vermieden. Der Lagerbetreiber kann durch die Sicherheitslösungen von Bito Kosten im Betrieb und zur Instandsetzung erheblich verringern. Die schwarz-gelbe Signalfarbe erzielt zusätzlich eine hohe Warnwirkung und weist den Fahrer auf Gefahrenpunkte hin.

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