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KEP-Dienste UPS investiert 40 Mio. Dollar in sein Nürnberger Logistik-Hub

UPS gibt die offizielle Eröffnung der Erweiterung seines Standortes am Nürnberger Hafen bekannt. Nach zwei Jahren Bauzeit ist die stündliche Sortierkapazität dort von 15.000 auf 30.000 Pakete hochgeschnellt.

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Zwei Jahre Bauarbeit haben die Sortierkapazität bei UPS am Nürnberger Hafen von 15.000 auf 30.000 Pakete pro Stunde hochschnellen lassen.
Zwei Jahre Bauarbeit haben die Sortierkapazität bei UPS am Nürnberger Hafen von 15.000 auf 30.000 Pakete pro Stunde hochschnellen lassen.
(Bild: UPS)

Der Standort, in den man jetzt 40 Mio. Dollar investiert hat, ist ein wichtiges Drehkreuz für das europäische UPS-Netzwerk im internationalen Handel und Export und dient für die Amerikaner als „Tor“ von Deutschland nach Südosteuropa, wie es in einer Presseerklärung heißt. Die Erweiterung ermögliche es UPS, Länder wie beispielsweise Tschechien, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Österreich, Slowenien, Griechenland sowie Italien schnell und zuverlässig zu beliefern. Durch das Wachstum des Standortes, das durch die nun erfolgte Erweiterung seinen Höhepunkt findet, hat UPS seit 2013 über 80 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen am Nürnberger Standort mehr als 750 Mitarbeiter. Die zunehmende Auslastung der neuen Anlage wird weitere Arbeitsplätze ermöglichen, ist man sich bei UPS sicher.

Schlüsselfunktion für Exporte nach Südosteuropa

„Mit der Erweiterung investiert UPS in sein Netzwerk, um der wachsenden Exportwirtschaft gerecht zu werden“, sagt Frank Sportolari, UPS-Generalbevollmächtigter Deutschland. „Das Drehkreuz hat für UPS eine Schlüsselfunktion, um Kunden beim Export nach Südosteuropa zu unterstützen. Mit unseren engagierten Mitarbeitern, den vielfältigen Dienstleistungen und einem weltweiten Netzwerk, das von der Erweiterung in Nürnberg profitiert, sind wir bestens positioniert, um unsere Kunden weiterhin erfolgreich zu unterstützen.“

Durch die Erweiterung, die innerhalb einer Bauzeit von zwei Jahren erfolgte, hat sich die Sortierkapazität von 15.000 auf 30.000 Pakete pro Stunde verdoppelt. Die Erweiterung ermöglichte 400 zusätzliche Förderstrecken, acht automatische Sorter für Pakete („Normals“) mit einer Leistung von jeweils 6000 Paketen/h für einen zweistufigen Sortierprozess sowie einer automatischen Kleinpaketsortierung mit einer Leistung von 10.000 Paketen/h. Es wurden 18 neue Entladetore zu den bereits bestehenden 16 geschaffen. 47 zusätzliche Beladetore wurden direkt an die automatische Sortieranlage angebunden. Damit stehen nun insgesamt 102 Beladepositionen für Lkw zur Verfügung. Die Erweiterung besteht im Wesentlichen aus einem neuen Gebäude, das zwei schon existierende Gebäude miteinander verbindet. Ebenso entstand ein neues Parkhaus für Mitarbeiter.

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