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Verpackungskonzept steigert Effizienz und Zufriedenheit

| Autor / Redakteur: Matthias Hornung / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Insgesamt 110.000 Strahlendosimeterfilme verpackt die Messstelle für Personendosimetrie im Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen jeden Monat und schickt sie per Post an Kliniken, Arztpraxen und kerntechnische Anlagen. Seit August 2015 geschieht dies mithilfe einer vollautomatisierten Versandstraße.

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Teilgefüllte Packungen auf dem Transportweg durch die Versandanlage.
Teilgefüllte Packungen auf dem Transportweg durch die Versandanlage.
(Bild: MPA NRW)

Claudia Hoffmann arbeitet als Fachärztin für Radiologie in einem kleinen Krankenhaus in Niedersachsen. Sie ist damit jeden Tag ionisierender Strahlung ausgesetzt. Wie hoch die Dosis exakt ist, misst das Filmdosimeter, das sie mit einem Clip befestigt an ihrem Arztkittel trägt. Am Monatsende schickt das Krankenhaus die Messfilme aus den Dosimeterkassetten von Hoffmann und ihren Kollegen an die Messstelle im Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen (MPA NRW) in Dortmund. Als eine von vier deutschen Messstellen in der Personendosimetrie ist das MPA NRW für rund 12.000 Betriebe zuständig. Monat für Monat werten die Mitarbeiter das eingesendete Filmmaterial aus und verschicken die Resultate zusammen mit den neuen Messfilmen und Zubehörteilen zurück an die Dosimetrie-Kunden in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

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Optimaler Service für den Kunden

Auf den Postweg brachte das MPA NRW die Sendungen bis dato in einer Versandtasche aus flexibler Folie – maschinell tiefgezogen, manuell bestückt und anschließend versiegelt. Beim Kunden angekommen musste der jeweilige Strahlenschutzbeauftragte die einzelnen Messfilmpackungen anhand von Nummern den richtigen Personen zuordnen. In Kliniken oder Kernforschungszentren mit einem Umfang von bis zu 300 Stück pro Lieferung ein zeitintensiver Prozess. Darüber hinaus kamen die Retouren teilweise in schlechtem Zustand beim MPA NRW an. Beschädigungen des sensiblen Filmmaterials durch Gummibänder oder Verklebungen erforderten zusätzlichen manuellen Aufwand bei der Entwicklung und Auswertung. Im schlimmsten Fall waren die Filme unbrauchbar geworden.

Um die internen Prozesse weitgehend zu automatisieren und gleichzeitig seinen Kunden bestmöglichen Service zu gewährleisten, entschied sich das MPA NRW deshalb für eine grundlegende Modernisierung seines Verpackungskonzepts. „Wir suchten nach einer rundum kundenorientierten und prozessoptimierten Versandverpackung“, skizziert Dr. Frank Busch, Dezernent und Leiter der Personendosismessstelle, die spezifischen Anforderungen. „Einfach zu öffnen und zu verschließen, gering im Gewicht, den Briefschablonen der Post entsprechend und stabil genug, um den Hin- und Rückversand schadlos zu überstehen, musste sie sein. Das Verpackungskonzept von DS Smith hat uns in jeder Hinsicht überzeugt.“ Und es bietet dem Amt nicht nur logistische Vorteile. „Mit dem aufgedruckten Logo des MPA NRW sorgt die neue Lösung zudem für eine schnelle Wiedererkennung unserer Messstelle“, freut sich Busch.

Für jeden Inhalt die passende Größe

Die Display- und Packaging-Strategen von DS Smith haben für die Messstelle des Dortmunder Materialprüfungsamtes eine Postversandverpackung aus Wellpappe im DIN-lang-Briefformat mit Sichtfenster entwickelt. Um die Anforderungen optimal zu erfüllen und Gewicht und Portokosten möglichst gering zu halten, ist die neue Lösung in drei Größen verfügbar. Mit 10, 20 und 50 mm Außenhöhe garantiert die Verpackung von DS Smith einen ebenso sicheren wie einfachen Postversand. Dank Aufreißfaden und Selbstklebeband können die Kunden des MPA NRW die Versandboxen nicht nur ohne Hilfsmittel und Beschädigungen öffnen, sondern auch für die Rücksendung problemlos wieder verschließen und mit dem beigefügten Retourenlabel direkt versandfertig machen.

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