Logistikzentrum Viastore baut Logistik für Pumpenhersteller Netzsch

Netzsch ist eigenen Angaben zufolge Weltmarktführer für rotierende Verdrängerpumpen. Jetzt hat das Unternehmen die Intralogistik-Spezialisten von Viastore damit beauftragt, ein komplett neues Logistikzentrum für den Pumpenhersteller zu realisieren.

Herzstück des geplanten Netzsch-Logistikzentrums ist ein Hochregallager (Hintergrund) in Silobauweise.
Herzstück des geplanten Netzsch-Logistikzentrums ist ein Hochregallager (Hintergrund) in Silobauweise.
(Bild: Viastore)

Fertigung und Endmontage der Netzsch Pumpen & Systeme GmbH sollen im neuen Logistikzentrum am Stammsitz im oberbayerischen Waldkraiburg effizient vereint werden, wie es heißt. Herzstück des voraussichtlich im Juni 2022 in Betrieb gehenden Logistikzentrums wird ein Hochregallager (HRL) in Silobauweise sein. Das HRL wird von zwei Regalbediengeräten (RBG) des Typs „viapal“ von Viastore bedient. Im direkt angeschlossenen, zweigassigen automatischen Kleinteillager (AKL) werden zwei Regalbediengeräte vom Typ „viaspeed“, ebenfalls geliefert und installiert von Viastore, ihren Dienst verrichten. Und auch die Fördertechnik wird von Viastore kommen, außerdem entsprechende Kommissionierplätze und Wareneingangsstrecken.

Fertigung, Lagerung und Montage werden eins

Über das Warehouse-Management-System (WMS) „viadat 9.1“ wird die softwaregestützte Stellplatzverwaltung implementiert, heißt es. Ein im Notfall Sauerstoff reduzierendes Brandschutzsystem soll die Feuergefahr auf ein Minimum reduzieren. Im neuen Logistikzentrum werden nach seiner Fertigstellung die Teilefertigung, die Lagerung zugekaufter Teile sowie die Endmontage und der Versand vereint sein. Gefertigt und montiert werden die Verdrängerpumpen von Netzsch bisher in unterschiedlichen Werken, was einen relativ hohen logistischen Aufwand bedeutet. Die Oberbayern wollen mit dem Neubau „von deutlich effizienteren Prozessen und zusätzlichen Kapazitäten für weiteres Wachstum“ profitieren.

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