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Stapellauf Weltgrößtes LNG-Containerschiff läuft vom Stapel

| Redakteur: Gary Huck

Die französische Rederei CMA CGM hat die Einführung des größten LNG-Containerschiffes bekanntgegeben. Das 400 m lange Schiff lief in Shanghai vom Stapel.

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Mit 23.000 TEU Ladungskapazität zählt das LNG-Schiff zu den größten Containerschiffen der Welt.
Mit 23.000 TEU Ladungskapazität zählt das LNG-Schiff zu den größten Containerschiffen der Welt.
(Bild: CMA CGM )

Am 25. September lief die „CMA CGM Jacques Saadé“ auf dem Shanghai-Jiangnan-Changxing-Shipyard vom Stapel. Das Schiff gehört mit seinen Abmessungen zu den größten Containerschiffen der Welt. Mit einer Länge von 400 m, einer Breite von 61 m und einem Tiefgang von 16 m spielt sie in der gleichen Liga wie die „MSC Gülsün“, die erst vor kurzem als „größtes Containerschiff der Welt“ vom Stapel lief. Die Besonderheit bei der „Jaques Saadé“: Das Schiff wird mit Flüssiggas (LNG) angetrieben. Der Ozeanriese gehört laut CMA CGM zu einer Serie von neun Schiffen mit Ladungskapazitäten von 23.000 Standardcontainern (TEU) und LNG-Antrieb. Rodolphe Saadé, Chairman und CEO der CMA CGM Group, entschied sich 2017 dafür die Schiffe bauen zu lassen. Ab 2020 sollen sie zwischen Asien und Nordeuropa verkehren.

Mit diesem Projekt will die Rederei nach eigenen Angaben einen Beitrag zum Umweltschutz und der Energiewende in der internationalen Containerlogistik leisten. Mit dem neuen Antriebskonzept ließe sich die Schwefeloxid- und Feinstaubemission um 99 %, die Stickoxidemission um 85 % und Kohlendioxidemission um etwa 20 % verringern. Der überarbeitete Schiffsrumpf soll die Umweltbilanz der Frachter weiter verbessern. Nach Angaben des Betreibers geht der Wulstbug nahtlos in in das Rumpfprofil über, was die Hydrodynamik optimiere.

Der Name des Schiffs ist eine Würdigung des Gründers von CMA CGM Jacques Saadé, der als Unternehmer die Schifffahrtsbranche insgesamt geprägt habe. „Mit dem Stapellauf des ersten 23.000-TEU-Schiffes mit Flüssiggasantrieb zeigen wir, dass die Energiewende in unserer Branche erfolgreich sein kann, wenn alle Akteure zusammenarbeiten“, so Rodolphe Saadé. „Dieses Ereignis ebnet den Weg zu einer globalen Herangehensweise, bei der Wirtschaftswachstum und Wettbewerb mit Nachhaltigkeit und dem Kampf gegen den Klimawandel koexistieren können.“

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