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Corona Witron-Kunden meistern die Krise

Als Hochsaison beinahe „wie Ostern und Weihnachten zusammen“ haben die meisten Lebensmitteleinzelhändler die letzten Monate in der Corona-Krise erlebt – Stress pur. Kunden des oberpfälzischen Intralogistikexperten Witron hatten dabei gute Karten.

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On-Site-Teams von Witron gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit aller Prozesse und Komponenten im Verteilzentrum – weltweit.
On-Site-Teams von Witron gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit aller Prozesse und Komponenten im Verteilzentrum – weltweit.
(Bild: Witron)

Christian Dietl ist einer der vier Geschäftsführer von Witron, genauer gesagt, er leitet den Witron-Service. Wenn Dietl die vergangenen Monate Revue passieren lässt, dann ist er stolz auf seine Kolleginnen und Kollegen in den vielen Logistikzentren in Europa und Nordamerika, die von Witron gebaut und teilweise On-Site betreut werden: „Wir haben zusammen mit unseren Kunden die Lager am Laufen gehalten, wir alle haben so einen Ansturm noch nie erlebt. Und das nicht nur in einem Land, sondern in USA, Kanada, Frankreich, Spanien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Norwegen, im Benelux-Raum – überall wo wir mit unseren Serviceteams vor Ort sind und die Logistikzentren mit unserer Automatisierungstechnik OPM fahren“, so Dietl. Seit seiner Einführung hat sich das Kommissioniersystem Order Picking Machinery (OPM) der Oberpfälzer zum preisgekrönten Lager- und Kommissioniersystem auf Case-Ebene entwickelt.

Systeme fuhren permanent „auf Anschlag“

Von März bis Mitte Juni hatten insbesondere die Hamsterkäufe der Verbraucher den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) vor große logistische Herausforderungen gestellt. Peter Bayer von der Edeka Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr sagt: „Umsatzstärkste Wochen des Jahres, die gewöhnlich zu Weihnachten und Ostern stattfinden, wurden deutlich übertroffen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Technik und die Witron-On-Site-Teams, zum Beispiel am Edeka-Standort Hamm, wurden außergewöhnlich gefordert. In dieser Zeit hat die Witron-Automatisierung mit ihrer Verfügbarkeit und ihrer Leistung einen wichtigen Teil dazu beigetragen, den Bedarf unserer Kunden zu decken.“

Witron-Geschäftsführer Christian Dietl: „Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir die Herausforderungen weiterhin erfolgreich meistern.“
Witron-Geschäftsführer Christian Dietl: „Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir die Herausforderungen weiterhin erfolgreich meistern.“
(Bild: Witron)

In den weltweit 75 Logistikzentren, die Lebensmitteleinzelhändler mit der OPM-Technologie von Witron betreiben, hat es nach Aussage von Dietl nur einen größeren technischen Defekt gegeben – „obwohl wir die Systeme permanent auf Anschlag und darüber hinaus fahren mussten“.

Noch mehr Automatisierung

Und was kommt nach Corona? Weil der E-Commerce-Boom, wie es aussieht, weiter anhalten wird, sind nach Aussage von Witron flexible Omnichannel-Lösungen der entscheidende Ansatz, die (logistische) Zukunft erfolgreich zu bestreiten. Was alle Ansätze vereine sei die Bedeutung der Automatisierung. Doch für Christian Dietl und seine Service- und Betreiberteams steht Corona weiterhin im Fokus. Die Krankheit sei noch da und werde uns noch länger beschäftigen – sozial, ökonomisch und technologisch.

„Es hat sich gezeigt, dass das Witron-Krisenmanagement funktioniert, die Anlagen auch unter permanenter Dauerbelastung mit hoher Verfügbarkeit zuverlässig laufen und die On-Site-Teams vor Ort die Ärmel hochkrempeln – mit großem Engagement rund um die Uhr unterstützen. Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir die Herausforderungen weiterhin erfolgreich meistern“, ist der Topmanager sicher.

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