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Containerumschlag 1.000.000 Standard-Bahncontainer in Bremerhaven umgeschlagen

Mit einem besonderen Jubiläum macht dieser Tage das Eurogate Container Terminal Bremerhaven von sich reden: Dort wurden inzwischen 1 Mio. Standard-Bahncontainer umgeschlagen.

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Feiern 1 Mio. Container in Bremerhaven (v.l.): Jörg Colberg (MSC Gate Bremerhaven), Jutta Pflaumbaum (Hapag Lloyd), Wolfgang Schiemann (Eurogate), Klaus Stieper (Hapag Lloyd) und Jan Gelderland (NTB North Sea Terminal Bremerhaven).
Feiern 1 Mio. Container in Bremerhaven (v.l.): Jörg Colberg (MSC Gate Bremerhaven), Jutta Pflaumbaum (Hapag Lloyd), Wolfgang Schiemann (Eurogate), Klaus Stieper (Hapag Lloyd) und Jan Gelderland (NTB North Sea Terminal Bremerhaven).
(Bild: Eurogate)

Das zeige, dass die Bedeutung der Bahn als Verkehrsträger im Seehafen-Hinterlandverkehr stetig zunehme, so der Terminalbetreiber. Seit Jahren stiegen die Zahlen im Bahnumschlag in Bremerhaven kontinuierlich an. Von 2010 bis heute seien 18,5 % und damit über 160.000 Standardcontainer mehr auf der Bahn umgeschlagen worden. Diese Entwicklung spiegele sich auch in den wachsenden Zugfahrten wider: Im bisherigen Jahresverlauf fuhren in Bremerhaven durchschnittlich 312 Ein- und Ausgangscontainerzüge pro Woche, zum Vergleichszeitraum 2013 eine Steigerung von rund 2,4 %. Containerschiffe mit größeren Transportkapazitäten bringen bei einem Schiffsanlauf höhere Ladungsmengen in die Häfen, die über leistungsfähige Hinterlandanbindungen angeliefert beziehungsweise abtransportiert werden müssen. Bremerhaven sei hervorragend an das europäische Schienennetz angebunden, was durch die positive Entwicklung der Bahnumschlagsmengen bestätigt werde.

Zu Wasser und zu Land zählt gute Erreichbarkeit

Wolfgang Schiemann, Geschäftsführer des Eurogate Container Terminals Bremerhaven: „Mit einer leistungsfähigen Bahnabfertigung und einer guten Schienenanbindung stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Bremerhaven. Die Marktposition eines Hafenstandortes wird heute nicht nur durch die nautische Erreichbarkeit bestimmt, sondern zukünftig verstärkt auch durch die landseitige Erreichbarkeit. Unsere Kunden schätzen und benötigen diese gute Hinterlandanbindung unseres Seehafens. Daher ist es wichtig, diese zu erhalten und auszubauen.“

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