KEP-Dienste 35 Mio. Pakete in drei Wochen

Redakteur: Gary Huck

Die Lieferbranche hatte wegen der krisenbedingten Einschränkungen das ganze Jahr schon viel zu tun. Im Weihnachtsgeschäft wird sich das kaum ändern. Hermes hat sich auf die „heiße Phase“ vorbereitet.

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Um das Weihnachtsgeschäft zu stemmen, muss Hermes seine Kapazitäten erhöhen. Dazu wurde auch das Personal aufgestockt.
Um das Weihnachtsgeschäft zu stemmen, muss Hermes seine Kapazitäten erhöhen. Dazu wurde auch das Personal aufgestockt.
(Bild: Hermes)

Der KEP-Lieferdienst Hermes stellt sich für die nächsten drei Wochen auf die arbeitsreichste Zeit des Jahres ein. Das Weihnachtsgeschäft laufe zwar schon seit Oktober, aber von Ende November bis kurz vor Heiligabend wird etwa ein Drittel des gesamten Weihnachtsgeschäfts abgewickelt. Laut Hermes entspricht das über 35 Mio. Sendungen. Wegen der steigenden Popularität von Aktionen wie Black Friday oder Cyber Monday könnte die Anzahl der Zustellungen im Vergleich zum Vorjahr, für den Zeitraum dieser Aktionen, um bis zu 40 % steigen.

Um dieses Sendungsvolumen zu schaffen, hat Hermes bereits vor Oktober damit begonnen, die Sortierkapazität zu erhöhen und das Personal sowie den Fuhrpark aufzustocken. Das Netzwerk aus über 16.000 Paketshops im Bundesgebiet und eine auch durch die Coronakrise beschleunigte Digitalisierung des Zustellprozesses sollen ebenfalls helfen.

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