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Logistikimmobilien 5,5 Mio. Euro für neues Gefahrstofflager am Duisburger Logport

Redakteur: Sebastian Hofmann

Nach einer Bauzeit von gerade einmal acht Monaten ging jetzt das neue Gefahrstofflager von Greiwing am Duisburger Hafen in Betrieb. Es bietet unter anderem 3000 Palettenstellplätze im Verschieberegal.

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Das neue Verschieberegal im Gefahrstofflager von Greiwing bietet 3000 Palettenstellplätze für Bariumchlorid.
Das neue Verschieberegal im Gefahrstofflager von Greiwing bietet 3000 Palettenstellplätze für Bariumchlorid.
(Bild: Greiwing)

1300 m² groß, 3000 Palettenstellplätze für über 3000 t nicht brennbares Bariumchlorid und 5,5 Mio. Euro teuer – das ist das neue Gefahrstofflager von Greiwing am Duisburger Logport. Nach nur acht Monaten Bauzeit hat das Unternehmen den Neubau jetzt in Betrieb genommen. „Die kurze Bauzeit spiegelt den Aufwand, den wir für dieses Vorhaben betreiben mussten, allerdings nicht wider“, wirft Jürgen Greiwing, Geschäftsführender Gesellschafter, ein. Besonders aufwendig habe sich das vorgelagerte immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren gestaltet. Immerhin werden künftig große Mengen an nicht brennbarem Bariumchlorid der Gefahrstoffklasse 6.1 für die chemische Industrie bei Greiwing eingelagert.

Die eingesetzten Gabelstapler im neuen Gefahrstofflager von Greiwing verfügen über abklappbare Gabelzinken, um eine Beschädigung der Paletten zu verhindern – Sicherheit ist das oberste Gebot.
Die eingesetzten Gabelstapler im neuen Gefahrstofflager von Greiwing verfügen über abklappbare Gabelzinken, um eine Beschädigung der Paletten zu verhindern – Sicherheit ist das oberste Gebot.
(Bild: Greiwing)

In der industriellen Fertigung setzt man es etwa bei der Stahlhärtung ein. Angeliefert wird die chemische Verbindung ausschließlich in Bigbags in Überseecontainern, die im direkt angrenzenden Duisburger Hafen abgeholt werden. Pro Charge wird anschließend nur eine Probe von circa 500 g entnommen und zwar in einem Raum, der mit einer technischen Lüftung ausgestattet ist. Der Warenausgang erfolgt letztendlich mittels geschlossener Kofferauflieger.

Keine Kompromisse in Sachen Sicherheit

Das neue Gefahrstofflager von greiwing am Duisburger Hafen stand nach gerade einmal acht Monaten.
Das neue Gefahrstofflager von greiwing am Duisburger Hafen stand nach gerade einmal acht Monaten.
(Bild: Greiwing)

Umfangreich sei auch die Bauplanung gewesen, vor allem mit Blick auf den Personenschutz, erklärt Greiwing: „Um hier auf der sicheren Seite zu sein, haben wir nicht nur sämtliche Vorschriften erfüllt, sondern sind teilweise freiwillig darüber hinausgegangen.“ Beispielsweise wurde die Löschwasserrückhaltung höher ausgeführt als vorgeschrieben. „Insofern können wir versichern, dass von dem Lager weder für die Umwelt noch für die Anwohner irgendwelche Beeinträchtigungen ausgehen werden.“

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