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Fördertechnik An die Kette gelegt

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Um dem stetig steigenden Durchsatz im eigenen Lager Herr zu werden, hat sich Koch International für die Einführung einer Unterflurkettenförderanlage in der Umschlaghalle entschieden. Das „E`tow“-System von Egemin soll für strukturierte und geräuscharme Abläufe in der Cross-Dock-Halle sorgen.

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Über 85 % der Waren können bei Koch International per Kette transportiert werden.
Über 85 % der Waren können bei Koch International per Kette transportiert werden.
(Bild: Egemin )

Alles unter einem Dach: Das war das Ziel, das Koch International mit dem Neubau vor zwei Jahren verfolgte. Heute befinden sich Logistik-, Verwaltungs- und Umschlagzentrum des Speditionsunternehmens zentralisiert an einem Standort in Osnabrück. Dabei hat sich die gesamte Fläche mit aktuell 12.000 m² nahezu verdoppelt. Der stetig steigende Durchsatz im Lager forderte eine adäquate Automatisierungslösung auf der vergrößerten Fläche. Für die Umschlaghalle fiel die Entscheidung auf die Unterflurkettenförderanlage von Egemin Automation. Das„ E`tow“-System (Egemin Towing System) sorgt den Unternehmen zufolge für strukturierte und geräuscharme Abläufe in der Cross-Dock-Halle. Zusätzlich profitiert Koch International von einer hohen Transparenz aller Prozesse. Abgerundet wird dies durch die integrierten Wiege- und Messstationen im Kettenkreislauf. Der sehr geringe Wartungsaufwand und die flexible Lastenverteilung machen das System außerdem zu einer zukunftsfähigen und kosteneffizienten Automatisierungslösung für Transportlogistiker, so Egemin.

Prozesssicherheit bis hin zum Kunden

An der Entscheidung für die Unterflurkette als Automatisierungslösung waren sowohl die Hochschule Osnabrück als auch ein externes Beratungsunternehmen beteiligt. Ein zentrales Kriterium war die Frage, wie viele der Waren bei Koch International überhaupt über eine Kette befördert werden können. Das Ergebnis: über 85 %. „Die Entscheidung für Egemin als Lieferanten lag auf der Hand: Das Unternehmen ist Marktführer in diesem Bereich und bietet flexible und individuelle Kettenlösungen“, erklärt Uwe Fieselmann, Geschäftsführer von Koch International. „Entsprechende Konzepte haben wir von Egemin erhalten. Dadurch konnten wir die Prozesssicherheit bis hin zum Kunden nochmals deutlich optimieren.“

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Egemin analysierte vor der Implementierung der Kette den gesamten Status quo bei Koch International und blickte während der Konzepterstellung auch in die Zukunft: Wie werden die Prozesse künftig aussehen? Und welche Entwicklungen des Marktes werden sich auch auf die innerbetriebliche Logistik bei Koch International auswirken? Im Ergebnis beinhaltet das Konzept des Systemintegrators neben dem 370 m langen Hauptkreis für die insgesamt 200 Hubwagen auch 17 Ein- und vier Ausschleusungsbahnhöfe – das erst macht die Kette so flexibel, da die Handgabelhubwagen an jedem Punkt ein- und ausgehängt werden können. Drei Messbögen und Waagen innerhalb der Kette liefern exakte Angaben zu Gewicht und Volumen der Sendungen. Diese Daten fließen direkt in die Laderaumoptimierung ein. Das verleiht den Prozessen zusätzlich Sicherheit und eine hohe Nachvollziehbarkeit und reduziert Fehler auf ein Minimum.

Bis zu 650 Paletten pro Stunde

Koch International bedient Verteilerdepots in 42 Ländern Europas. Hinzu kommen weltweite Ziele, die über den Luft- und Seefrachtservice angesteuert werden. Ebenso breit ist das Produktspektrum, das in der neuen Halle umgeschlagen wird – von Stückgut über temperaturgeführte Waren bis hin zu Zollsendungen. Komplexe Prozesse erfordern intelligente Lösungen. Ohne Automatisierung hätte Koch International das Umschlagvolumen langfristig nicht mehr bewältigen können. Die Kette schafft feste Strukturen und Abläufe im 12.000 m² großen Umschlaglager.

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