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In nur sechs Monaten Bauzeit entstand das neue Produktions- und Logistikzentrum für die Endmontage der Verkaufsautomaten. Zur Verfügung stehen nun zusätzliche 4142 m². In der bisherigen Halle montiert Sielaff jetzt die Rücknahmeautomaten, im neuen Werk 2 Automaten für Kaltgetränke und Süßwaren, Kombiautomaten sowie Anbaumodule. Insgesamt sind das 22 verschiedene Grundtypen in 45 Varianten. Dafür stehen 70 Arbeitsplätze in 15 Arbeitsgruppen bereit.
Die neue Werkhalle ist hell gestrichen, alles sieht sauber und aufgeräumt aus. Es ist leise, Geräusche wirken gedämpft. Timo Blanckertz zeigt auf die Montageplätze. „Für den Materialfluss haben wir ein neues Logistikkonzept erarbeitet. Wir haben die einzelnen Arbeitsabläufe nach den Grundsätzen des Lean-Production-Managements analysiert. Unser Ziel war es, in Zukunft Verschwendung zu vermeiden“, sagt er bestimmt.
Logistik und Montage voneinander getrennt
In der neuen Halle sind Logistikabläufe und Montagetätigkeit klar voneinander getrennt. Die Kleinteile in den Kunststoffbehältern und die großen Teile in Gitterboxen dürfen erst bei Bedarf zum entsprechenden Arbeitsplatz geschafft werden, nicht auf Vorrat. Paletten oder Behälter sollten sich leicht aus dem Regal entnehmen lassen, ohne dass andere angepackt werden müssen. „Da sich unser Teilespektrum immer wieder ändert, sollte sich unsere Lösung außerdem schnell und flexibel umbauen lassen“, erklärt Blanckertz.
Während er das sagt, schaut er zu einem Schubmaststapler, der sich mit leisem Summen dem neuen verfahrbaren Palettenregallager von Bito nähert. „Wir dachten zuerst an ein Breitgang- und an ein Schmalganglager“, sagt er. „Doch wir haben eine enorme Menge an Teilen und wollten kompakt lagern.“
Thomas Flügel, Gebietsverkaufsleiter bei Bito, wohnt gerade mal acht Kilometer von Herrieden entfernt. „Als die Sielaff-Produktionsverantwortlichen von ihrem Problem berichteten, stellte ich ihnen unsere neue verfahrbare Palettenregalanlage Promobile vor.“
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