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Diese überzeugte: Sie nutzt die vorhandene Lagerfläche optimal aus. Lagerkapazitäten können auf gleicher Fläche um bis zu 200 % gesteigert oder Flächeneinsparungen um bis zu 50 % erzielt werden. „In Verbindung mit moderner Steuerungs- und Sicherheitstechnik sowie der Kommunikation mit praxisnahen Lagerverwaltungssystemen ermöglicht sie die geforderte Effizienz“, erklärt Flügel. Die Promobile-Regalanlage wartet mit verschiedenen kundenorientierten Funktionen auf. „Die Programmierung ist intelligent und lässt sich an die Wünsche der Anwender anpassen“, sagt Flügel.
Die Bedienung der Steuerung ist wegzeitoptimiert. Zum Beispiel ist während des Fahrvorgangs ein sofortiger Richtungswechsel oder eine schnelle und wegsparende Freigabe möglich – selbstverständlich unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte. Fehler werden am Display des Staplers und direkt an der Regalzeile angezeigt. Das erleichtert die Beseitigung von Störungen. „Diese Steuerung ist intuitiv. Das hilft, Bedienungsfehler zu vermeiden. Sämtliche Sicherheitsfunktionen sind hinterlegt und jedem Schritt erfolgen Plausibilitätsprüfungen, die auch die in der Regalanlage installierten Sicherheitselemente berücksichtigen.“
Komplette Automaten können zwischengelagert werden
Die Gesamtbreite des Regalsystems beträgt 28.996 mm, die Gesamtlänge 29.106 mm. Insgesamt stehen 3100 Lagerplätze für Europaletten, Gitterboxen und Corletten bereit. „Wir haben sogar die Möglichkeit, bei Bedarf fertig montierte Automaten zwischenzulagern“, sagt Blanckertz. Die Anlage besteht aus zwei feststehenden Einfachregalreihen, einer feststehenden Doppelregalreihe und sechs Doppelregalreihen auf Fahrwagen. Die Anzahl der Felder je Reihe beträgt sieben mal 3600 mm. Die Regale sind bei den Einfachreihen 1100 mm tief, bei den Doppelreihen 2400 mm. Die Stützrahmen sind 6000 mm hoch. Eine Ebene kann 19.200 kg Last aufnehmen, ein Fach maximal 3200 kg, die Wagenlast beträgt 347.200 kg.
Im Lager löst der Fahrer des Schubmaststaplers über sein Bedienpult ein Signal aus. Eine grüne Lampe blinkt und mit einer Geschwindigkeit von 4,7 m/min fährt einer der beiden mittleren Lagerblöcke auf einer Schiene den gewünschten Gang auf. Die Paletten sind längs eingelagert. Der Schubmaststapler greift sich die Palette mit den erforderlichen Teilen und rollt aus dem Lager zu den Montageplätzen. Die Signalleuchte erlischt. „Der Fahrer kann, sobald er aus der Anlage gefahren ist, schon den nächsten Gang öffnen, falls das erforderlich ist“, erklärt Flügel. „Durch die Online-Verbindung kann er seine Tour jederzeit optimieren. Er spart damit erheblich Zeit.“ Ein Gassenwechsel dauert lediglich 45 s. Zudem besteht die Möglichkeit, zwei Gänge zu öffnen. Somit können zwei Stapler gleichzeitig arbeiten.
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