Behälter Automatenprofis verschwenden nichts

Lagerverdichtung und Flächenoptimierung einerseits, schneller und flexibler Zugriff andererseits – mit diesen Zielen setzt der Automatenspezialist Sielaff in seiner neuen Werkhalle im fränkischen Herrieden auf die verfahrbare Regalanlage Promobile mit innovativer Steuerungs- und Sicherheitstechnik.

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Zwischen den Ebenen ist immer noch genügend Abstand, sodass die Mitarbeiter sowohl in die Behälter hineinschauen, als auch -greifen können.
Zwischen den Ebenen ist immer noch genügend Abstand, sodass die Mitarbeiter sowohl in die Behälter hineinschauen, als auch -greifen können.
(Bild: Bito)

Der Lagerspezialist Bito lieferte außerdem Palettenregale für die Montagelinie bei Sielaff sowie Kunststoffbehälter, die altgediente Stahlbehälter ersetzen. Die neuen Behälter sind leicht, stabil und vergeuden durch ihre schlanken Abmessungen keinen Platz. Damit kann Sielaff die Anforderungen des Lean-Production-Prinzips erfüllen und erhielt zudem alles aus einer Hand.

Platzprobleme in Lager und Produktion

Espresso wie in Bella Italia aus ganzen Bohnen, frisch gemahlen und gebrüht, mit wunderbarer Crema und vollem Aroma. Der schnelle Genuss eines kleinen Snacks, eines Heißgetränks oder einer kühlenden Erfrischung. Briefmarken aus dem Automaten oder die Rückgabe von Getränkeflaschen. Der Wunsch nach unkompliziertem Genuss und komfortablem Service kann heute überall erfüllt werden. Möglich macht das die Sielaff GmbH & Co. KG aus dem fränkischen Herrieden in der Nähe von Ansbach. Das Unternehmen zählt nicht nur als Pionier, sondern auch als führender Techniktreiber im Automatenbau. Auf 68.000 m² entwickelt und produziert Sielaff unterschiedlichste Verkaufsautomaten.

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„Langsam bekamen wir hier erhebliche Platzprobleme“, sagt Timo Blanckertz, Produktionsassistent bei Sielaff. „Unser Hochregallager war an seine Grenzen gestoßen. Es war zu fast 100 % gefüllt“, schildert er. Deshalb wurden die Behälter mit den Kleinteilen vom Hochregallager in der Montage übereinander gestapelt oder mitten in die Gänge gestellt. „Mitarbeiter mussten die Teile suchen oder erst aufwendig leere gegen volle Behälter tauschen“, erinnert sich der Produktionsassistent. „Das war umständlich und kostete erheblich Zeit.“ Sielaff gewährleistet seinen Kunden Lieferzeiten von zwei bis vier Wochen. „Wir mussten wieder schneller werden. Denn manche Komponenten erfordern bis zu zehn verschiedene Arbeitsgänge“, sagt er. Als schließlich noch der Produktbereich „Rücknahmeautomaten“ immer größer wurde und wesentlich mehr Platz für die Montage forderte, fiel die Entscheidung zum Neubau.

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