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Fahrerlose Transportsysteme Automatischer Warentransport gegen Notstand im Pflegesektor

Demografischer Wandel, längere Lebenszeit und der Mangel an qualifizierten Pflegekräften stellen die Verantwortlichen vor die Frage, ob Serviceroboter das Personal stationärer Pflegeeinrichtungen entlasten können. MLR gibt mit seinen fahrerlosen Transportsystemen Casero die passenden Antworten.

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Das fahrerlose Transportfahrzeug (FTF) Casero nimmt einen Wäschebehälter auf. Bild: MLR System
Das fahrerlose Transportfahrzeug (FTF) Casero nimmt einen Wäschebehälter auf. Bild: MLR System
( Archiv: Vogel Business Media )

Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrung von MLR mit fahrerlosen Transportsystemen im Krankenhausbereich war es für das Unternehmen naheliegend, sich im Bereich Automatisierung von Transporten im Pflegesektor zu engagieren und am Wimicare-Projekt zu beteiligen. Der Projektname Wimicare steht für die Förderung des Wissenstransfers für eine aktive Mitgestaltung des Pflegesektors durch Mikrosystemtechnik. Am Projekt beteiligte Unternehmen sind die Universität Duisburg-Essen, die MLR System GmbH, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), die User Interface Design GmbH sowie die Pflegeeinrichtung Parkheim Berg.

Sicherheitstechnik und Bedienbarkeit genießen oberste Priorität

Unter Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen in Pflegeeinrichtungen, insbesondere hinsichtlich des direkten Kontaktes des Fahrzeugs mit Menschen, wurde ein neuartiges Fahrzeugkonzept entwickelt. Höchste Priorität hatten dabei Sicherheitstechnik, Bedienbarkeit und Design. Abmessungen, Kinematik, Federung und Radlasten des Fahrzeugs sind für normale Flure in öffentlichen Gebäuden und übliche Zimmertüren ausgelegt.

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Das Fahrzeug orientiert sich in seiner Umgebung mittels des eingesetzten Laser-Navigationssystems nur an natürlichen Umgebungsstrukturen wie Wänden, Nischen, Durchgängen und Säulen. Im Endausbau kann das Fahrzeug dynamischen Hindernissen wie etwa Personen automatisch ausweichen. Für den berührungslosen Rundum-Personenschutz sorgen diagonal im Fahrzeug angeordnete Laserscanner; zusätzlich sichern Kamerasysteme im Bedienteil bei Vorwärtsfahrt die gesamte Fahrzeugkontur ab.

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