Lagertechnik Automatisches Kleinteilelager schafft mehr Raum für Industriefilter

Autor / Redakteur: Kay Bergmann / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Unterstützt von Generalunternehmer MFI Systemlogistik GmbH, lieferte die Meta-Regalbau GmbH & Co. KG für die Mahle Filtersysteme GmbH am Standort Öhringen ein dynamisches Regalsystem, dessen Herzstück ein automatisches Kleinteilelager des Typs Meta High-Clip AKL ist.

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Meta installierte den Stahlbau im neuen AKL von Mahle Industriefiltration in nur zwei Wochen. Bild: Meta-Regalbau
Meta installierte den Stahlbau im neuen AKL von Mahle Industriefiltration in nur zwei Wochen. Bild: Meta-Regalbau
( Archiv: Vogel Business Media )

Mahle Industriefiltration entwickelt und produziert seit vielen Jahrzehnten hochwertige Industriefilter für die Fluidfiltration, Entstaubung und Prozesstechnik. Die Filter sind im Maschinen- und Anlagenbau, in der Chemie-, der Pharma- und Lebensmittelindustrie ebenso effizient und wirtschaftlich im Einsatz wie in der Umwelt-, der Antriebs- und Energietechnik oder der Schiffsbetriebstechnik. Als eigenständiger Leistungsbereich ist Mahle Industriefiltration mit eigener Entwicklung, Produktion und eigenem Vertrieb in den Mahle-Konzern integriert, einem der 30 größten Automobilzulieferer weltweit.

Zentraler Lagerstandort mit mehr Lagerkapazität

Ursprünglich verfügte Mahle Industriefiltration über mehrere Lagerstandorte: Der Standort des Hauptwerks in Öhringen vereinigte das Hauptversandlager, das Fertigwarenlager und den Versand auf einer Fläche von 1800 m2.

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Hier lagerten rund 60% des Lagerguts. 40% der Waren bevorratete das Unternehmen in Lagern bei externen Dienstleistern in der Umgebung. Damals musste Mahle laut Aussage von Heike Karnitzschky, dem Logistikleiter bei Mahle Industriefiltration, die einzelnen Teile zeit- und kostenintensiv kommissionieren.

Ziel der Umstrukturierung war es, alle Lager an einem Standort zusammenzuführen und gleichzeitig die Lagerkapazitäten zu vergrößern. Es gab keine Möglichkeit, das neue Logistikzentrum in unmittelbarer Nähe des Hauptwerks zu errichten. Deshalb ist man auf das jetzige Gelände zirka 800 m entfernt ausgewichen.

Lagerkomponenten stellen weitere Herausforderung dar

Die gewünschten Lagerkomponenten in die bestehende Halle zu integrieren, war eine zusätzliche Herausforderung bei der Planung des Lagers. Größer und marktorientierter sollte das neue Lager sein. Mahle hat die Bedarfsstrukturen am Markt im Vorfeld beobachtet und festgestellt, dass die geforderte Produktvielfalt immer größer, die gewünschten Liefereinheiten immer kleiner und die notwendigen Lieferzeiten immer kürzer werden.

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