Logistik-Events

Besucherrekord bei den 16. Ulmer Gesprächen

| Autor: Bernd Maienschein

Bei den 16. Ulmer Gesprächen versammelt (v.l.): Prof. Thomas Bauernhansl (IPA), Martin Walker (Autor), Ute Brucker (ARD), Prof. Oliver Herkommer (Ingenics), Benjamin Aunkofer (DatanomiQ) und Dr. Christof Bönsch (Komet Group).
Bei den 16. Ulmer Gesprächen versammelt (v.l.): Prof. Thomas Bauernhansl (IPA), Martin Walker (Autor), Ute Brucker (ARD), Prof. Oliver Herkommer (Ingenics), Benjamin Aunkofer (DatanomiQ) und Dr. Christof Bönsch (Komet Group). (Bild: Bettina Theisinger/Ingenics)

Zum Thema „Vision wird Wirklichkeit – intelligente Lösungen für die digitale Transformation von Montage, Produktion und Logistik durch Industrie 4.0“ hatte Ingenics im Rahmen der 16. Ulmer Gespräche ins Stadthaus am Münsterplatz geladen. Fazit: Die Fähigkeit, Komplexität effektiv zu steuern, wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Top aktuelle Themen aus dem Produktionsumfeld aufgreifen, hochkarätige Experten aufs Podium bringen und Expertengespräche anstoßen, von denen alle Teilnehmer profitieren – das sind die Ulmer Gespräche der Ingenics AG, die Unternehmen aus verschiedensten Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät.

Rund 200 Führungskräfte aus der Wirtschaft fanden den Weg ins Ulmer Stadthaus, wo hochkarätige Expertenvorträge und Diskussionen zum besseren Verständnis von Digitalisierung und Industrie 4.0 beitrugen. Am Beispiel von erfolgreichen Projekten wurde der Nutzen deutlich gemacht. Ingenics-CEO Oliver Herkommer stellte zunächst die wichtigsten Ergebnisse der zweiten großen Industrie-4.0-Studie vor, die sein Unternehmen gemeinsam mit dem Fraunhofer-IAO durchgeführt hat. Im Vergleich zur ersten Ingenics-IAO-Studie von 2014 haben sich deutlich mehr Unternehmen beteiligt: 844 vollständig beantwortete Fragebögen nach 518 im Jahr 2014 liegen vor.

Studie steht zum Download bereit

Das Spektrum bei Branchen und Unternehmensgrößen ist noch breiter geworden. Mehr als die Hälfte, 22 % mehr als zum Zeitpunkt der ersten Studie, hat eine explizite Industrie-4.0-Strategie. Die Zahlen von realisierten Projekten verschiedenster Ausrichtung und Größenordnung gehen in die Tausende. In etwas mehr als der Hälfte aller Fälle wurden die Projekte vom Management angeregt, der Anteil der von Mitarbeitern vorgeschlagenen Projekte ist aber kaum geringer.

In vielen Fällen wurden konkrete Nutzen wie eine signifikante Durchlaufzeitverkürzung oder eine deutliche Steigerung der Prozessqualität genannt. Klar erkennbar sei, dass die Transformation der Wertschöpfungssysteme in Gang gekommen sei und der Nutzen über technologische Veränderungen hinausgehe. „Ich kann nur dazu raten, Pilotprojekte zu starten, ehe die Mitbewerber einen uneinholbaren Vorsprung haben“, so Prof. Herkommer. Die vollständige Studie, die seit Kurzem auf der Unternehmenswebseite zum Download zur Verfügung steht, sei bereits mehrere hundert Male abgerufen worden.

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