Temperaturgeführte Transporte Bundesweit einheitliche Impfstoffverteilung wäre möglich

Trans-O-Flex Thermomed hat mit der Erweiterung seines Zentralhubs in Baunatal jetzt 25 Prozent mehr Kapazität in seinem Netzwerk für Arzneimitteltransporte geschaffen. Mit den Covid-19-Vakzinen könnte man jetzt ganz Deutschland bedienen.

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Trans-O-Flex Thermomed hat mit der Erweiterung seines Zentralhubs in Baunatal die Kapazität seines gesamten Spezialnetzes um 25 Prozent erhöht.
Trans-O-Flex Thermomed hat mit der Erweiterung seines Zentralhubs in Baunatal die Kapazität seines gesamten Spezialnetzes um 25 Prozent erhöht.
(Bild: Trans-O-Flex)

Nachdem die Nachfrage nach aktiv temperaturgeführten Arzneimitteln europaweit seit Jahren kontinuierlich steigt, schließt der Spezialdienstleister Trans-O-Flex Thermomed die Erweiterung seines zentralen Umschlagzentrums im hessischen Baunatal jetzt ab. Das bedeutet eine Kapazitätserhöhung des gesamten Netzwerks um 25 Prozent. Trans-O-Flex Thermomed ist bislang nur in Bayern mit der Verteilung der verschiedenen Covid-19-Impfstoffe an die Impfzentren beauftragt. Nach Angaben des Unternehmens könnte man nun bundesweit alle Impfzentren, Krankenhäuser, Apotheken und Arztpraxen über Nacht mit Impfstoffen beliefern.

Die Kapazitätserweiterung ist ein Signal genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn aktuell wird diskutiert, wie die Logistik der Covid-19-Impfstoffe effizienter gestaltet werden kann.

Wolfgang P. Albeck, CEO

Wie Trans-O-Flex-CEO Wolfgang P. Albeck postuliert, wäre eine Möglichkeit, die Impfstoffdistribution effizienter zu gestalten, die bisher von jedem der 16 Bundesländer einzeln organisierte Impfstoffverteilung durch eine bundesweit einheitliche Lösung zu ersetzen – sein Unternehmen stünde jetzt dazu bereit.

Die Vereinheitlichung der Impfstoffverteilung biete viele Vorteile, so Albeck. Es sei ein „glücklicher Umstand“, dass mit der jetzt zur Verfügung stehenden Kapazitätsreserve sowohl die aktuelle als auch die künftig zu erwartende Impfstoffmenge flächendeckend und sicher in ganz Deutschland verteilt werden könne. „Für solche Aufgaben ist unser Netz gemacht, es gibt nichts Vergleichbares und wir verfügen nun über Reserven für weiteres Wachstum“, so Albeck, der schon vor der Coronapandemie mit der Erweiterung seines Hubs begonnen hatte.

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