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Logistics-IT Container-Überwachung in Echtzeit

Redakteur: Gary Huck

Packwise bereitet die Markteinführung von Packwise Smart Cap vor. Mit dem „Plug-&-Play“-Gerät sollen industrielle Verpackungsbehälter auf ihrer Reise überwacht werden können.

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René Bernhardt, Produktentwicklung bei Packwise, Gesche Weger, Geschäftsführerin von Packwise und Felix Weger, Produktmanagement bei Packwise (v.l.).
René Bernhardt, Produktentwicklung bei Packwise, Gesche Weger, Geschäftsführerin von Packwise und Felix Weger, Produktmanagement bei Packwise (v.l.).
(Bild: Ronald Bonss)

Die „Smart-Cap“-Lösung informiert den Nutzer über den Standort von Intermediate-Bulk-Containern (IBC) sowie großen Stahl- und Kunststoffbehältern. Das Industrial-Internet-of-Things-(IIoT-)System überwache außerdem auch noch Füllstand, Temperatur und Bewegung der Packmittel in Echtzeit. Der erste Prototyp von Smart Cap wurde 2018 entwickelt. Zertifizierungen für verschiedene Industrieanwendungen im Lebensmittel- und Chemiebereich laufen momentan, heißt es von Packwise. Die Serienproduktion würde ebenfalls vorbereitet werden.

1 Mio. Euro Investitionssumme für Start-up

„Wir arbeiten momentan mit mehreren renommierten Produzenten für die Serienproduktion der Hardware mit IoT-Technologie zusammen“, so Gesche Weger, Geschäftsführerin von Packwise. Dass die Serienproduktion überhaupt möglich wurde, verdankt das 2017 in Dresden gegründete Unternehmen dem erfolgreichen Abschluss einer Finanzierungsrunde. Lead-Investor ist dabei der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS). Das Dresdner Start-up konnte mit Hüttenes hoch drei und Golzern Holding noch zwei Family Offices von seinem Produkt überzeugen. Laut Packwise stehen dem Start-up nun 1 Mio. Euro Investitionssumme für den Ausbau weiterer Firmenaktivitäten zur Verfügung.

„Wir sind davon überzeugt, dass Packwise mit ihren Technologien die Supply Chain revolutionieren wird“, sagt Sören Schuster, Geschäftsführer des TGFS. Mit dem neuen Gerät könnten in Zukunft neue Geschäftsmodelle generiert werden, zum Beispiel ein vereinfachtes Bestellen oder Nachbestellen von Produkten. Denkbar ist nach Angaben des Start-ups auch „Pay-per-use“, also das Bezahlen nach tatsächlichem Verbrauch. Unternehmen, die das Potenzial einer digitalisierten Industrieverpackung voll ausschöpfen wollen würden, haben laut René Köckritz, Investmentmanager beim TGFS, mit Smart Cap eine praktikable Lösung parat.

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