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Fördertechnik Der neue Kranführerausweis ist jetzt erhältlich

Kranführer ist in Deutschland kein Ausbildungsberuf – obwohl in Tausenden von Betrieben ohne ihn „nichts läuft“ und er häufig Millionenwerte bewegt. Der Kranführerausweis nach VDI-Richtlinie 2194a gibt an, welche theoretischen Ausbildungsinhalte und praktische Übungen dem Inhaber des Ausweises im Vorhinein vermittelt wurden.

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Kein Ausbildungsberuf in Deutschland: Kranführer.
Kein Ausbildungsberuf in Deutschland: Kranführer.
(Bild: ThyssenKrupp Steel Europe)

Der „Kranführerschein“ ist also ein Qualifikationsnachweis und bescheinigt dem Kranführer die Eignung zum Bedienen eines Krans. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich an den Richtlinien VDI 2194 und VDI 2194 Blatt 2 des VDI Verein Deutscher Ingenieure e V. Darin sind die erforderlichen Voraussetzungen und Kenntnisse für einen Kranführer festgehalten, auf deren Basis die Unterweisung stattgefunden hat.

Trotz Millionenwerten nur eine Unterweisung

Obwohl Krananlagen in vielen Betrieben Schlüsselstellungen einnehmen und beispielsweise in Stahlwerken, im Containerumschlag oder Hafenbetrieb dem Kranführer Millionenwerte anvertraut werden, werden noch häufig Mitarbeiter nach einer simplen Unterweisung als Kranführer eingesetzt. Unsachgemäßer Umgang mit Kränen kann aber schnell Störungen im betrieblichen Ablauf, kapitalintensive Schäden an Einrichtungen oder sogar erhebliche Gefährdung der Mitarbeiter bewirken.

Mit dem Kranführerausweis kann die Fachkompetenz und Befugnis des Kranführers nachgewiesen werden. Im Januar 2018 ist die neue Richtlinie VDI 2194a „Kranführerausweis“ erschienen, Herausgeber ist die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL). Das Werk kann für 5,90 Euro beim Beuth-Verlag bestellt werden (VDI-Mitglieder zahlen 10 % weniger).

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