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Krananlagen Dewald Stahlhandel arbeitet mit Magnetkran

Weil es bei der Auslegung des Magneten an Magnetkranen auf Materialbeschaffenheit, Form, Größe und Gewicht der Last ankommt, sind Magnettraversen zur Aufnahme von Stahl meist Einzelanfertigungen – auch die dazugehörige Krananlage gibt es nicht im Katalog. Mit der Steuerung für die Magnete und erhöhten Sicherheitsanforderungen sind Magnetkrane anspruchsvolle Sonderlösungen, die nur von erfahrenen Kranbauexperten angeboten werden.

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Die gesamte Kransteuerung sowie die Reservebatterien für die Magnettraverse befinden sich an der Kranbrücke.
Die gesamte Kransteuerung sowie die Reservebatterien für die Magnettraverse befinden sich an der Kranbrücke.
(Bild: STAHL CraneSystems )

Dewald Stahlhandel verkauft und liefert Rundstahl – europaweit, auf den Tag genau, in alle Industriezweige. An seinem Firmensitz im schwäbischen Pleidelsheim hat Dewald 8000 m² Lagerfläche. Um weiter expandieren und seit Angebot vergrößern zu können, brauchte das Unternehmen Platz. Und einen stärkeren Kran. Dass die benachbarte Halle Ende letzten Jahres frei wurde, war für den Stahlhändler eine glückliche Fügung. Mit weiteren 1000 m² Fläche und zwei neuen Magnetkranen kann Dewald nun bis zu 14 t schwere Einzelstücke heben, größere Durchmesser geschnittenen Stabstahls anbieten und dadurch seine Kunden noch besser bedienen.

Ein erfahrener Kranbauer war schnell gefunden. Innokran, ein Partner des Krantechnikspezialisten STAHL CraneSystems, arbeitet im Gebäude gegenüber. „Wir hatten hohe Erwartungen an die neue Krananlage und waren froh über die gute Beratung seitens der Firma Innokran“, sagt Thorsten Maier, einer der Geschäftsführer von Dewald. Nach einer genauen Analyse der Prozesse und Anforderungen konstruierte Innokran eine Kranlösung, die speziell auf den Arbeitsablauf des Stahlhändlers Dewald zugeschnitten ist.

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Wenn man Stahlstangen zersägt, werden sie kürzer. Das ist zunächst keine Überraschung, stellt den Krankonstrukteur jedoch vor eine knifflige Aufgabe: Langgut wird in der Regel mit einer Traverse gehoben. Ist diese Traverse zu lang, können kurze Stücke nicht sicher gehoben und an engen Stellen des Lagers nicht platzsparend ablegt werden. Ist die Traverse jedoch zu kurz, können lange Stangen nicht sicher gehoben werden. Wenn – wie hier bei Dewald – auch Reststücke und Stäbe kürzerer Länge transportiert werden sollen, empfiehlt sich der Einsatz einer zweigeteilten Traverse, die sich schräg stellen lässt. So stehen wahlweise alle vier Magnete für lange Objekte oder jeweils zwei Magnete auf unterschiedlichen Höhen zur Verfügung, mit denen sich kurze Stahlstäbe optimal heben lassen. Für diese Lösung sind eine Spezialtraverse und zwei Hubwerke nötig, die sich bei Bedarf getrennt von einander steuern lassen.

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