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Fahrerlose Transportsysteme DS Automotion nimmt China ins Visier

Der österreichische FTS-Spezialist DS Automotion verspürt verstärkte Nachfrage aus dem Medizin- und Automotive-Sektor. Eine Partnerschaft mit einem chinesichen Vertriebspartner soll den Markt im Reich der Mitte erschließen.

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Für ein Krankenhaus im französischen Troyes hat DS Automotion ein Fahrzeug entwickelt, das den Rollcontainer zum Transport mit einer Gabel greift.
Für ein Krankenhaus im französischen Troyes hat DS Automotion ein Fahrzeug entwickelt, das den Rollcontainer zum Transport mit einer Gabel greift.
(Bild: DS Automotion)

In den Branchen Hospital & Healthcare, Print & Paper, Automotive und Intralogistics zählt DS Automation zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern fahrerloser Transportsysteme (FTS). „Wir verfügen in unserer Branche über nahezu 30 Jahre Erfahrung und haben uns durch Innovationen, kundenorientierte Lösungen und Qualität im Markt eine starke Position erobert“, freuen sich Manfred Hummenberger und Arthur Kornmüller, beide geschäftsführende Gesellschafter der DS Automation GmbH. „Ausschlaggebend dafür ist aber auch die Tatsache, dass wir dem Kunden eine ganze Reihe ergänzender Dienstleistungen bieten. Das beginnt bei der Beratung hinsichtlich der Auslegung und Optimierung der Anlagen und reicht bis hin zu spezifischen Betreibermodellen. So haben wir beispielsweise in drei französischen Krankenhäusern permanent Mitarbeiter vor Ort, die die Anlagen betreiben.“

FTS-Interesse kommt verstärkt aus dem Mittelstand

Impulse für das Geschäft von morgen erwarten die beiden Geschäftsführer vor allem von den weiter zunehmenden Effizienzbestrebungen im medizinischen Sektor sowie von der wachsenden Modellvielfalt in der Automobilindustrie und den damit einhergehenden Anforderungen an die Intralogistik. „Wir stellen darüber hinaus fest, dass nicht nur Konzerne, sondern verstärkt auch kleine und mittelgroße Unternehmen unsere Systeme einsetzen. Das hat sicher damit zu tun, dass deren Produktionsanlagen zwar schon auf einem sehr modernen Stand sind, aber die Logistik noch Raum für Optimierungen bietet. Gerade solche Unternehmen profitieren von der Tatsache, dass wir für unsere Kunden nicht nur die technisch beste, sondern auch die wirtschaftlich vernünftigste Lösung suchen. Was unter anderem durch die Wahl des passenden Navigationssystems möglich ist.“

Verstärkt in den Fokus rücken zudem die ausländischen Märkte, und hier speziell China. „Wir haben seit einiger Zeit eine Partnerschaft mit einem chinesischen Unternehmen, das als Vertriebspartner vor Ort fungiert. Die wichtigsten Märkte bleiben für uns jedoch aktuell der deutschsprachige Raum und Frankreich.“ Eine weitere Partnerschaft unterhält die DS Automotion mit dem Hamburger Intralogistik-Anbieter Still. Arthur Kornmüller: „Wir führen für Still einerseits die Automatisierung von Serienfahrzeugen durch und beziehen andererseits vom Unternehmen jene Grundgeräte, die dann als zentraler Bestandteil unserer fahrerlosen Transportsysteme eingesetzt werden. Für beide Seiten eine echte Win-Win-Situation.“

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