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Last Mile Delivery Ein „Entenzug“ für innerstädtische Lieferungen

| Redakteur: Gary Huck

Menschen bestellen immer mehr, der Platz für Lieferverkehr in Innenstädten wird aber nicht größer. Ein Aachener Start-up hat dazu ein Produkt entwickelt.

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Der Zug folgt einem Mitarbeiter in den Zustellbezirk, dann vereinzeln sich die „Ducks“ und liefern ihre Waren autonom aus.
Der Zug folgt einem Mitarbeiter in den Zustellbezirk, dann vereinzeln sich die „Ducks“ und liefern ihre Waren autonom aus.
(Bild: Droid Drive )

Das Aachener Start-up Droid Drive hat eine automatisierte Transportlösung für die „letzte Meile“ entwickelt. Bei Ducktrain werden bis zu fünf Elektrofahrzeuge in einem Zug gekoppelt. Laut Kai Kreisköther, Geschäftsführer von Droid Drive, kann so ein Zug das gleiche Ladevolumen bewältigen, wie ein normaler Transporter. Die Fahrzeuge im „Entenzug“ wären nur 1 m breit und könnten in Städten beispielsweise Fahrradwege nutzen.

Wenn die Lieferlösung im Zustellbezirk angekommen ist, vereinzelt sich der Ducktrain und die Fahrzeuge fahren ihre individuellen Ziele an. Der Zug folgt nach Herstellerangaben automatisch einem Mitarbeiter, der ihn entweder zu Fuß oder auf dem Rad in das Zielgebiet dirigiert. Die Einzeleinheiten sind für Geschwindigkeiten von 20 bis 25 km/h ausgelegt und fassen eine Europalette. Die Zuladung liegt bei über 300 kg.

Die einzelnen Fahrzeuge sind für eine Europalette und über 300 kg Zuladung ausgelegt.
Die einzelnen Fahrzeuge sind für eine Europalette und über 300 kg Zuladung ausgelegt.
(Bild: Droid Drive )

Neben der Last Mile Delivery kann das System auch für den betriebsinternen Materialfluss eingesetzt werden. Tests auf Industrie- und Logistikarealen laufen seit März 2020. In Zukunft sollen sie auch im öffentlichen Raum stattfinden.

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