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E-Fahrzeuge Elektrische „Shifter“ im Test bei UPS

Zur Beförderung von Anhängern, Sattelaufliegern und Wechselbrücken auf seinem Firmengelände in London evaluiert UPS elektrische „Shifter“ des französischen Unternehmens Gaussin. Auch an einen autonomen Einsatz ist gedacht.

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Die Tests der autonomen „Shifter“ mit Elektroantrieb des französischen Herstellers Gaussin sind Teil der Transformationsstrategie von UPS.
Die Tests der autonomen „Shifter“ mit Elektroantrieb des französischen Herstellers Gaussin sind Teil der Transformationsstrategie von UPS.
(Bild: UPS)

Getestet wird von UPS insbesondere die Eignung und die Haltbarkeit der französischen Elektrofahrzeuge. Der US-amerikanische Logistikdienstleister bewegt mit diesen Geräten, die auch autonom fahren können, auf dem Gelände seines High-Tech-Hubs in London insbesondere Sattelanhänger und Container.

Erst mit, später auch ohne Fahrer

Die in der Logistik als „Shifter“ bekannten Fahrzeuge wird UPS eigenen Angaben zufolge in der ersten Phase mit Fahrern in der Kabine einsetzen. Ziel sei es, den Fahrzeugbetrieb zu prüfen und zu testen, inwieweit die Shifter die Wirtschaftlichkeit für das Unternehmen verbessern können. In der nächsten Betriebsphase will UPS die Elektrotransporter „im Laufe dieses Jahres“ auch im autonomen Fahrbetrieb testen. Die neuartige Batteriewechsel-Technologie der Gaussin-Transporter ermögiche es, wie es heißt, die Shifter Tag und Nacht zu betreiben. Der entladene Akku können sofort durch einen aufgeladenen ersetzt werden.

Der Test der Shifter ist Teil der „rollenden Labore“ von UPS. Mit diesem Ansatz möchte der Logistikdienstleister herausfinden, welche alternativen Kraftstoffe und Spitzentechnologiefahrzeuge sich am besten für unterschiedliche internationale Routen und Einsatzgebiete eignen. Die Flotte umfasst aktuell mehr als 10.300 emissionsarme Fahrzeuge weltweit, darunter Ethanol-, Elektro-, Hybridelektro-, hydraulische Hybrid-, Erdgas- (CNG) und Flüssiggasfahrzeuge (LNG).

Leuchtturm für Deutschland

Ein Leuchtturmprojekt aus Deutschland ist die UPS City Logistik, bei der Zustellungen auf der letzten Meile mit elektrischen und konventionelle Lastenfahrrädern, Sackkarren oder zu Fuß durchgeführt werden. Das erste Projekt dieser Art startete 2012 in Hamburg und wurde mittlerweile auf über 30 Städte ausgeweitet. „Die UPS City Logistik ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, die Umweltauswirkungen von Paketzustellungen zu reduzieren. Damit verfolgen wir das Ziel, Staus und Emissionen in dicht besiedelten Gebieten zu reduzieren“, erklärt UPS Deutschland-Chef Frank Sportolari.

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