Logistiksoftware ERP-Lösung von Würth

Redakteur: Robert Weber

Der Münchener Autoteilegroßhändler und Werkstattausrüster Stahlgruber vertraut bei seiner ERP-Implementierung auf den Softwaredienstleister Würth Phoenix, ein Unternehmen der Würth-Gruppe. Die Bayern versprechen sich mehr Effizienz in den Prozessen.

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Hubert Kofler, CEO von Würth Phoenix, und Bernhard Strauch, CEO von Stahlgruber, freuen sich über die Zusammenarbeit. Bild: Würth Phoenix
Hubert Kofler, CEO von Würth Phoenix, und Bernhard Strauch, CEO von Stahlgruber, freuen sich über die Zusammenarbeit. Bild: Würth Phoenix
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Händler für Autoersatzteile will die internationale Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten für seine europäischen Tochtergesellschaften gezielter unterstützen und eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit sichern. Mehrwährung- und Mehrsprachenfähigkeit sowie die Abdeckung von landes- und regionsspezifischer Funktionen in den Softwaresystemen sah das Unternehmen dabei als notwendige Voraussetzungen.

Würth-Lösung für mehr Effizienz

Zum Einsatz kommt die Großhandelslösung Trade+ von Würth Phoenix auf der Grundlage von Microsoft Dynamics AX. Sie wird insbesondere die branchenspezifischen Betriebsprozesse effizienter gestalten. Ausschlaggebend für die Wahl war neben dem breiten funktionalen Abdeckungsgrad insbesondere die internationale Eignung der Lösung, heißt es bei den Partnern. Würth Phoenix als Implementierungspartner bringt als Tochterunternehmen der Würth-Gruppe zudem das notwendige Fachwissen aus der Branche mit. Der IT-Dienstleister kann auf über 60 erfolgreich abgewickelte Microsoft-ERP-Projekte im Großhandels- und Logistikumfeld innerhalb wie außerhalb des Mutterkonzerns verweisen und hat dabei stets eine schnelle und zeitkonforme Umsetzung bewiesen, versichern die Softwarespezialisten.

Echtbetrieb Ende 2011

Wilhelm Röhm, IT-Verantwortlicher bei Stahlgruber und Mirco Grübel, Geschäftsführer der Landestochter in Prag, die als erste die Lösung einführen wird, waren sich in der Entscheidung einig. „Je näher eine ERP-Lösung im Standard eingesetzt werden kann, desto kleiner bleiben die langfristigen Unterhaltskosten in Bezug auf Versionenwechsel und Migrationen.“ Das Projekt wird Ende 2011 bei der ersten Tochterfirma, der Autocora OS in Tschechien, in Echtbetrieb gehen. Abgedeckt sind die Bereiche Einkauf, Verkauf und Logistik, mit einer Teilintegration der Finanzen in das zentrale SAP-System. Die Implementierung dient als Grundlage für den weiteren Rollout bei den europäischen Tochtergesellschaften.

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