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Krantechnik Ford Indien baut auf „made in Germany“

| Autor / Redakteur: Martin Klossek / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Sparkline, der indische Kranbaupartner von Stahl Cranesystems, hat für ein neues Ford-Werk in Indien mehrere automatische Prozesskrane entwickelt. Insgesamt lieferte der Kranbauer sieben Krane – ausgestattet mit Winden, Seilzügen und Krankomponenten von Stahl Cranesystems.

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Sparkline, der indische Kranpartner von Stahl Cranesystems, baut Highend-Kranlösungen für indische Press- und Stanzlinien.
Sparkline, der indische Kranpartner von Stahl Cranesystems, baut Highend-Kranlösungen für indische Press- und Stanzlinien.
(Bild: Stahl Cranesystems)

Die Krane im indischen Ford-Werk operieren auf zwei Ebenen und können teilweise übereinander hinweg fahren. Drahtlose Kommunikation der Kranbrücken untereinander und ein komplexer Kollisionsschutz ermöglichen das Arbeiten in verschiedenen Sicherheitszonen. Um Werkzeugwechsel in der Press- und Stanzstraße schnell ausführen zu können, schrieb Ford hohe Geschwindigkeiten bei Hub- und Fahrbewegungen vor. „Eine Highend-Krananlage dieser Art ist bislang einmalig in Indien“, erklärt Sparkline-Geschäftsführer Doshi stolz.

Höhere Produktivität durch Automation

In der neu errichteten Press- und Stanzstraße im indischen Sanand fertigt Ford Karosserieteile für Fahrzeuge. Die Werkzeuge in den Pressen und Stanzen müssen regelmäßig gewechselt werden – für gewöhnlich kostet das viel Zeit: Der Kran muss geholt und an die richtige Position gefahren werden, der Arbeiter muss das Werkzeug anschlagen, behutsam aus der Maschine heben, zum Lagerplatz befördern und schließlich dort absetzen. Nun nimmt er das nächste Werkzeug auf, fährt den Kran zurück zur Maschine und führt die tonnenschwere Last wieder millimetergenau in die Presse ein.

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