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Containerhafen Hamburg Frigo Coldstore Logistics weiht drittes Kühlhaus ein

| Redakteur: Jürgen Schreier

Am 13. Mai 2014 weihte die Frigo Coldstore Logistics GmbH mit einem Richtfest den dritten Kühlhausanbau im Hamburger Containerhafen ein. Nach der endgültigen Fertigstellung im August 2014 wird das Unternehmen dann insgesamt über eine Kühlkapazität von 40.000 Palettenstellplätzen auf 18.000 m² verfügen.

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V.l.: Jan-Oliver Siebrand von der Handelskammer Hamburg gratuliert Frigo-Geschäftsführer Florian Redlefsen zum Bau des dritten Kühllagers.
V.l.: Jan-Oliver Siebrand von der Handelskammer Hamburg gratuliert Frigo-Geschäftsführer Florian Redlefsen zum Bau des dritten Kühllagers.
(Bild: Hafen Hamburg)

Laut Unternehmensmitteilung wurde der Anbau aufgrund der anhaltend hohen Kundennachfrage nach Tiefkühlkapazitäten notwendig. Zugleich sollen mit der Lagererweiterung weitere Büroflächen und 12 neue Arbeitsplätze bei Frigo geschaffen werden. Folglich wird die Gesamtzahl der Mitarbeiter inklusive von vier Auszubildenden von 38 auf voraussichtlich 50 steigen.

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Frigo legt beim Kühlhausbau großen Wert auf Energieeffizienz

Am jetzigen Standort in Hamburg-Altenwerder startete Frigo im Jahr 2005 mit einem komplett neu konzipierten Tiefkühllager in zwei Temperaturzonen und einem dazugehörigen Bürogebäude. Bereits 2008 mussten die Kapazitäten erweitert werden. Von Anfang an wurde Wert auf eine hohe Energieeffizienz gelegt und beim Bau alle physikalischen Möglichkeiten zur Energieeinsparung, von der Isolierung bis zur Kältetechnik, umgesetzt. Eine eigene Solaranlage auf dem Dach des Lagers erzeugt Strom, der in Zukunft möglicherweise direkt in das Kühlhaussystem eingespeist werden kann.

Im soeben eingeweihten dritten Bauabschnitt sollten die Referenzwerte für ein besonders energieeffizientes Gebäude noch einmal um 20 % unterschritten werden. So werden beispielsweise intelligente LED-Leuchtmittel eingesetzt, die nur bei Bedarf durch Bewegungssteuerungssysteme aktiviert werden; ein, wie es heißt, besonders effizientes Raumverdichtungskonzept erlaubt die Stapelhöhe auf bis zu acht Ebenen.

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