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Grenzüberschreitender Warenverkehr Fünf goldene Regeln für reibungslose internationale Zollabwicklung

Das Wachstum im Welthandel eröffnet eine Fülle von Möglichkeiten – angefangen von kostengünstiger Produktion bis hin zur Erschließung neuer Absatzmärkte. Das Geschäft läuft aber nur, wenn die Lieferkette in Bewegung bleibt. Dieses kostenfreie E-Book beschreibt die Welt der internationalen Zollabwicklung und gibt viele Tipps.

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Dieses kostenfreie E-Book von Kewill beschreibt die Welt der internationalen Zollabwicklung
Dieses kostenfreie E-Book von Kewill beschreibt die Welt der internationalen Zollabwicklung
(Bild: Kewill)

Günstige Produktion und neue Absatzmärkte: Der globale Handel und grenzüberschreitende Lieferketten sind für Unternehmen oft lukrativ. Doch ist Vorsicht geboten, wenn Waren über eine oder mehrere Grenzen hinweg transportiert werden müssen. Unternehmen müssen zahlreiche nationale Zollvorschriften und Verfahrensweisen berücksichtigen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Sanktionen von ärgerlichen Bußgeldern bis hin zu schwerwiegenden Strafen – wer sich beispielsweise nicht an die japanische Vorschrift JP24 hält, riskiert bis zu einem Jahr Zwangsarbeit. Kewill, ein im Bereich multimodaler Transport-Management-Software tätiges Unternehmen, hat jetzt in einem E-Book „Fünf goldene Regeln im grenzüberschreitenden Warenverkehr“ zusammengestellt. Hier eine Zusammenfassung:

  • 1. Es gibt keinen Standard – Zoll- und Compliance-Verfahren haben unterschiedlichste Formate, Vorschriften ändern sich ständig. Auch innerhalb von Handelsabkommen, wie beispielsweise NAFTA, gibt es keine Standardisierung, die Länder verwalten ihre Grenzen selbst. Zudem nutzen Staaten teilweise stark variierende elektronische Systeme, selbst innerhalb der EU.
  • 2. Die Risiken sind groß – Bei ihren Zollbestimmungen sind die meisten Länder unnachsichtig – neben finanziellen Strafen drohen bei Nichteinhaltung je nach Land auch der Verlust der Lizenz oder sogar Haftstrafen. Selbst im günstigsten Fall sind Verzögerungen die Folge, die zu zeitlichen Problemen in der Lieferkette führen. Eine betrügerische Absicht ist übrigens nicht nötig: Auch ein administratives Versehen kann Folgen haben und hohe Kosten für das Unternehmen nach sich ziehen.
  • 3. EDV-gestützte Zollsysteme werden zur Norm –Elektronische Zollsysteme werden in naher Zukunft Pflicht sein. Unternehmen müssen daher mit allen für sie relevanten Zollbehörden in Verbindung stehen. Um die richtigen Anmeldungen einzureichen, wird eine Anbindung an die jeweiligen Zollbehörden benötigt. Unternehmen sollten deshalb sicherstellen, über ein System zu verfügen, das die Bestätigungen und Anfragen von Initiativen wie dem europäischen Export Control System (ECS) oder dem US-amerikanischen Import Security Filing (ISF) empfangen kann.
  • 4. Effizienz durch IT – Die manuelle Verwaltung operativer Daten ist nicht nur aufwändig, sondern erhöht auch das Risiko für Fehler. Zudem ist die Menge an Daten umfangreich und unterscheidet sich je nach Land. Daher ist es hier besonders wichtig, effizient und zuverlässig zu arbeiten. Am besten funktioniert das mit speziellen IT-Lösungen für die Datenerfassung.
  • 5. Nichts bleibt, wie es ist – Zoll- und Handelsvorschriften sind kontinuierlich in Bewegung, was die zuverlässige Einhaltung zusätzlich erschwert. Veränderungen gibt es auf lokaler, regionaler und globaler Ebene, zudem werden sie oft zu unterschiedlichen Zeitpunkten umgesetzt. Es gilt also, sich konstant über neue Entwicklungen zu informieren – denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

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