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Logistik-Awards German Award for Excellence für UPS

UPS hat für sein nachhaltiges City-Logistik-Projekt in Hamburg den „German Award for Excellence“ in der Kategorie „Environmental Responsibility“ gewonnen. Projektinhalt: Null Emissionen auf der letzen Meile.

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Rainer Kiehl, UPS-Projektmanager City Logistik, nimmt den German Award for Excellence entgegen.
Rainer Kiehl, UPS-Projektmanager City Logistik, nimmt den German Award for Excellence entgegen.
(Bild: UPS )

Um aktives Engagement in der Wirtschaft weiter anzuspornen, zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit DQS unter dem Namen „German Awards for Excellence” konkrete Aktivitäten von Unternehmen mit dem Preis aus. Der Award wird in 13 verschiedenen Kategorien verliehen. Das Hamburger Projekt hat eine Vorreiterrolle in der Logistik der letzten Meile. In Kooperation mit der Stadt Hamburg hat sich UPS zum Ziel gesetzt, Verkehrsbehinderungen und damit die Emissionen durch die Paketzustellung in der Innenstadt zu vermeiden.

Innerstädtisch emissionsfrei zustellen

„Nachhaltigkeit ist bei UPS Teil der Unternehmensstrategie. Mit dem Hamburger Projekt sind wir proaktiv einen Schritt nach vorne gegangen – in hervorragender Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg. Unser Konzept zur emissionsfreien Zustellung in der Innenstadt hat sich so gut bewährt, dass auch andere Städte Interesse zeigen. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, so Rainer Kiehl, UPS-Projektmanager City Logistik. Beim nachhaltigen Konzept für Hamburgs Innenstadt setzt UPS vier Container als mobile Paketdepots ein. Aus diesen Depots liefern 13 Zusteller per Sackkarre oder Elektro-Lastenfahrrad in der Innenstadt aus. Damit sind täglich rund 800 km auf schadstofffreie Zustellung umgestellt.

UPS kann durch die Containerlösung täglich circa 500 Haltepunkte, also Fahrzeugbewegungen konventioneller Lieferfahrzeuge, einsparen. Zuvor waren tagsüber sieben – saisonal sogar bis zu zehn – Diesel betriebene Zustellfahrzeuge notwendig, um die aktuell durch das innovative Containerkonzept bedienten Bereiche zu versorgen. Diese Zustellfahrzeuge der 7,5-t-Klasse können nun dauerhaft eingespart werden.

Elektrofahrzeuge fahren sämtlich regenerativ

Ergänzt wird die alternative Zustellmethode in der weiteren Innenstadt durch den Einsatz von insgesamt 13 elektrisch betriebenen Fahrzeugen (P80E und P100E), sodass ein zusätzlicher Beitrag zur Minderung von Abgas- und Lärmemissionen entsteht. Der Strom aller UPS-E-Fahrzeuge stammt aus regenerativen Quellen. Es handelt sich um ein ökologisch relevantes Projekt, das zugleich auch ökonomisch ist. In Offenbach ist eine kleinere Lösung bereits umgesetzt, andere Städte werden folgen, wie es heißt.

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