Auftragsmanagement Hersteller von Umformwerkzeugen setzt bei der Auftragsabwicklung auf Segoni-Software

Autor / Redakteur: Ralf Dürrwächter / Jürgen Schreier

Für eine gute Organisation ist kein Werkzeugbau zu klein. Das erkannte auch Thilo Krumm, Betriebsleiter bei Formenbau Wunderlich in Wilnsdorf. Für die Transparenz in Auftragsabwicklung und Kalkulation – wenn es sein muss bis Stückzahl 1 – sorgt die Software Segoni.PPMS.

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Für eine gute Organisation ist kein Werkzeugbau zu klein. Das erkannte auch Thilo Krumm, Betriebsleiter bei Formenbau Wunderlich in Wilnsdorf. Seit nun schon 28 Jahren hat sich die Firma in der Mitte Deutschlands, genauer gesagt in Wilnsdorf, im südlichsten Zipfel des Siegerlandes, einen guten Namen im Formenbau erarbeitet.

„Unser Motto lautet klein, aber fein“, erzählt Krumm stolz. „Derzeit beschäftigen wir sechs Mitarbeiter. Vakuumtiefziehwerkzeuge, Warmumformwerkzuge, Lehrenbau – darauf sind wir spezialisiert.“ Doch auch Spezialisten müssen sich verstärkt mit Themen wie Qualitätsmanagement, Basel II, Transparenz und Nachfolgeregelung auseinandersetzen. Und wie in vielen vergleichbaren Unternehmen hat auch Krumm oft feststellen müssen: „So viel Papier! Dabei verdienen wir doch unser Geld in der Fertigung.“

Mehrfacherfassung der Daten kostet Zeit

Damit das aber auch wirklich geschieht, kommt es gerade bei kleinen Unternehmen auf Effizienz an, in jeder Hinsicht. „Von der Kalkulation bis zum Versand eines Werkzeugs hat mich oft gestört, dass der Auftragsverlauf nicht transparent und Infos oft nicht verfügbar waren“, erinnert sich Krumm. „Mit den entsprechenden Zeitverlusten – und das, obwohl unsere Mitarbeiter alle hoch spezialisiert sind.“ Immer wieder wurde nachgedacht, wie sich die Gesamtorganisation und einzelne Arbeitsabläufe optimal strukturieren ließen.

„Klar, EDV ist da heutzutage das erste Stichwort.“ Der Betriebsleiter lacht. „Aber dabei denkt ja jeder erst einmal an Probleme. Und die Frage ist ja immer, welches EDV-Fachwissen von den Anwendern verlangt wird, wie lange so eine Umstellung dauert und welche Kosten sie verursacht.“

Durchgängiges System gesucht

Dennoch begann Krumm eines Tages, die Auftragsvorgänge des Unternehmens zu analysieren. Und dabei zeigten sich gleich mehrere verbesserungswürdige Stellen. „Vieles wurde doppelt gemacht“, erzählt Krumm. „Die Folge war eine Mehrfacherfassung von Daten – zur Übersichtlichkeit hat das nicht gerade beigetragen.“ Dokumente wurden nach Bedarf und auf Zuruf erstellt, die Kalkulation erfolgte mal handschriftlich, mal mit Excel. Projektablauftabellen wurden mit Excel erstellt, während zur Auftragsabwicklung für Lieferscheine und Rechnungen eine Warenwirtschaftssoftware zum Einsatz kam. Und teilweise kam bei den Lieferscheinen auch noch Word als Textverarbeitung mit ins Spiel. Viele Systeme also – aber kein durchgängiges System.

Er machte sich im Internet auf die Suche nach einer geeigneten Software. Und er fand Angebote, buchstäblich wie Sand am Meer. Was aber, wenn es um „Stückzahl eins“ geht? „Da hielt sich das Angebot stark in Grenzen“, ist Krumms Erfahrung. Doch im Internet stieß er auch auf Segoni. „Und die hatten für Stückzahl eins eine Lösung“, berichtet Krumm und gibt zu, dass er anfangs durchaus skeptisch war. „Es klang einfach zu schön, um wahr zu sein. Das ging überhaupt alles blitzschnell. Ein Anruf, dann kamen die Unterlagen, und wir haben einen Termin vereinbart. Da lag dann schon das Angebot auf dem Tisch.“

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