Auftragsmanagement

Hersteller von Umformwerkzeugen setzt bei der Auftragsabwicklung auf Segoni-Software

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Die Hauptziele der neuen Software bestanden für ihn darin, „dass Daten projektbezogen, genau und einfach erfasst werden können. Und dass sie immer verfügbar sind. Früher lief das ja häufig so, dass ein Kunde anrief, und dann mussten erst einmal die Unterlagen zusammengesucht werden.“

Ein weiteres Ziel lag darin, die Kalkulation für jeden Mitarbeiter durchsichtig zu gestalten. „Denn was sage ich, wenn eine Anfrage kommt, ob da bei einem Preis noch etwas zu machen ist – und mir liegt nur die Endsumme vor?“ Und schließlich war es Krumm auch wichtig, die Nachkalkulation zu verbessern. „Mehr als eine Schätzung ist das früher nie gewesen.“

Vorinstallation per Fernwartung

Die Erwartungen waren also ziemlich hoch. „Aber es lief alles erstaunlich konfliktlos“, freut sich Krumm. „Unter den Mitarbeitern gab es kaum Diskussionen, alle haben schnell gemerkt – das passt einfach.“ Die Vorbereitung bei Wunderlich erfolgte mithilfe einer Checkliste von Segoni. „Und als auch die Vorinstallation per Fernwartung problemlos über die Bühne ging, war ich erst mal platt“, gesteht Krumm.

Die Schulung vor Ort nahm mit dem Grundtermin zwei Tage in Anspruch, hinzu kam wenige Wochen später ein Tag Aufbauschulung. „Und dann lief das Ganze bereits richtig rund“, lobt Krumm. „Überhaupt bin ich super zufrieden mit der Softwareeinführung. Das läuft wirklich gut mit der Hotline und der Fernwartung.“

Mittlerweile gibt es für alle Einzelteile im Werkzeugbau klar strukturierte Arbeitspläne um Informationen transparent zu machen. Rückfragen werden dadurch massiv reduziert. Der auf dem Arbeitsplan aufgedruckte Strichcode dient dabei zur Zeiterfassung, „sodass jederzeit bekannt ist, wo wir stehen und dem Kunden gegenüber auch konkret aussagekräftig sind“, so Krumm.

Alle Fertigungsschritte werden transparent

Nicht nur Herrn Krumm, allen Mitarbeitern macht inzwischen der gesamte Ablauf mehr Spaß. „Erst mal ist natürlich ein gewisser Input fällig“, räumt Krumm ein. „Aber genau genommen ist jetzt bereits alles erledigt, wenn der Auftrag aufgenommen ist. Die Abläufe, angefangen bei der Kalkulation über die einzelnen Fertigungsschritte bis zum Lieferschein und der Rechnung, sind vollkommen transparent. Und die Terminüberwachung bekommt man mit PPMS gewissermaßen gleich hinterher geschmissen.“

Es gab nach der Einführung auch positive Nebeneffekte, mit denen der Betriebsleiter gar nicht gerechnet hatte. „Jetzt habe ich wirklich absolut alles jederzeit abrufbar“, versichert er. „Alle Informationen sind so aussagekräftig, dass keinerlei zeitraubende Rücksprachen nötig sind. Dabei sind zum Beispiel auch die Bemerkungsfelder die durchgängig zur Verfügung stehen eine große Hilfe.“

Präzise Nachkalkulation nach Auftragsende

„Erstaunlich sind auch die präzisen Auswertungen und Nachkalkulationen nach Auftragsende“ berichtet Krumm. „Hier sieht man schwarz auf weiß, wo die Stunden alle hingegangen sind. Da wundert man sich bei größeren Werkzeugen, die mehrere Wochen gefertigt wurden, schon das ein oder andere Mal. Jetzt haben wir aber die Möglichkeit bei zukünftigen Aufträgen auf die Fertigungszeiten der BDE von ähnlichen Bauteilen zurückzugreifen und liegen dadurch bei der Kalkulation von neuen Aufträgen deutlich genauer.“

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