Suchen

Hallenheizungen Ideale Hallenheizung für Umschlaghallen ist machbar

| Autor / Redakteur: Reinhard Irrgang / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Mit welchen Heizsystemen lassen sich in Umschlaghallen für Personal wie vorgehaltene Waren die idealen Temperaturen erzeugen? Wie muss ein über Jahre zuverlässiger und robuster Fußboden beschaffen sein? Und wie lässt sich die Sonnenenergie nachhaltig nutzen? Der Beitrag gibt praktische Antworten auf diese Fragen.

Firmen zum Thema

Mit dem neuen dezentralen Hallenheizsystem TR-BW von LK-Metallwaren lässt sich ein Anlagenwirkungsgrad von mehr als 106% erreichen. Bild: LK-Metallwaren
Mit dem neuen dezentralen Hallenheizsystem TR-BW von LK-Metallwaren lässt sich ein Anlagenwirkungsgrad von mehr als 106% erreichen. Bild: LK-Metallwaren
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Suche nach dem optimalen, möglichst energiesparenden, wirtschaftlichen und bei alledem umweltfreundlichen Heizsystem für Logistik-, Lager- und Werkshallen, das sowohl den Bedürfnissen der darin arbeitenden Menschen nach der „idealen Wohlfühltemperatur“ gerecht wird als auch die Erfordernisse der darin vorgehaltenen Waren und Artikel erfüllt, gestaltet sich wie die Suche nach dem berühmten archimedischen Punkt. Gerade aber aus diesem Grund bietet sie den Konstrukteuren und Ingenieuren der Heizsystemproduzenten immer neue Anreize und Gelegenheiten, ihren Erfindungsreichtum in pragmatisch einsetzbare Systeme zu verwandeln. So wie das neue dezentrale Hallenheizsystem Typ R-BW von LK-Metallwaren, Schwabach. Das innovative Beheizungskonzept eines direkt beheizenden Warmlufterzeugers mit kondensierender Technik (Brennwerttechnologie ) ist speziell für Hallen konstruiert.

Neues dezentrales Heizsystem

Wie Harald Wimmer, Vertriebs- und Marketingleiter Hallenheizung, erläutert, wurde „die Effizienzsteigerung der bisher gebauten direktbeheizten Rheinland-Warmlufterzeuger des Typs RE mit der möglichst vollwertigen Wärmenutzung der Abgase verwirklicht, einschließlich der entstehenden Kondensationswärme“.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 8 Bildern

Bei dem neuen direktbeheizten Warmlufterzeuger werden auf beiden Seiten der Brennkammer die angebrachten Wärmetauscherrohre in Strömungsrichtung leicht fallend installiert, dies im Vorlauf wie im Rücklauf, sodass das Kondensat kontinuierlich ablaufen kann. Durch eine konstruktive Veränderung des Innenraums der Wärmetauscher wird permanent eine turbulente Strömung der Abgase erzeugt, wodurch ein optimierter Wärmetausch gewährleistet ist. Das hierdurch entstehende Kondensat aus beiden Rohrbündeln und dem Luft-Abgas-System (LAS) wird im Abgassammler zusammengeführt und über eine Kondensatneutralisation geleitet. Optional kann das Kondensat per Pumpe über das Dach abgeführt werden.

Hallenheizung hat Wirkungsgrad über 106%

Durch die modulierenden Brenner wird der Zuluft exakt nur die für das Erreichen der gewünschten Raum- beziehungsweise Ausblastemperatur erforderliche Wärmemenge zugeführt. Mit der Regelungsmöglichkeit im Bereich von 25 bis 100% lassen sich sehr genaue Temperaturgrenzen einhalten. Durch die daraus resultierende kondensierende Betriebsweise wird die in der Verbrennungsluft vorhandene Latentwärme für die Heizzwecke mit genutzt.

Zu den Systemvorteilen der neuen direktbeheizten Warmluftanlage, die in den drei Leistungsgrößen 30 bis 120 kW, 50 bis 200 kW sowie 80 bis 320 kW erhältlich ist, zählen laut Wimmer der auf den Heizwert bezogene Anlagenwirkungsgrad von mehr als 106%, die Brennwerttechnik für Öl- und Gasbetrieb sowie die modulierende Betriebsweise. Hinzu kommen zehn Jahre Garantie auf alle vom Feuer und Kondensat berührten, aus Edelstahl gefertigten Anlagenkomponenten.

(ID:385122)