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Lieferketten Kein Zurück zum Vorkrisenniveau

| Redakteur: Gary Huck

Wir alle mussten uns an das „neue Normal“ anpassen. Einiges von dem, was damit einhergegangen ist, wird bleiben. Auch der Bereich Lieferketten wird nicht mehr so werden wie vorher.

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Auch wenn die Coronakrise irgendwann vorbei ist, die Innovationen im internationalen und nationalen Handel, die sie hervorgebracht hat, werden wohl bleiben.
Auch wenn die Coronakrise irgendwann vorbei ist, die Innovationen im internationalen und nationalen Handel, die sie hervorgebracht hat, werden wohl bleiben.
(Bild: chuttersnap)

Der Supply-Chain-Spezialist Blujay hat eine Einschätzung abgegeben, welche Auswirkungen die Krise auf globale Wertschöpfungsketten und an ihnen beteiligte Unternehmen haben wird. Das Unternehmen ist der Meinung, dass es keine Rückkehr zum Stand der Logistik vor der Pandemie geben wird.

Für die Lieferkette wären dabei vor allem drei Faktoren wichtig: Agilität, Belastbarkeit und Transparenz. Man müsse den Kunden Sicherheiten die Lieferzeiten und Lagerbestände betreffend geben. Über die Transparenz könne man schneller und besser auf Markttrends reagieren. Dafür ist laut Blujay auch die Automatisierung ausschlaggebend. Je mehr Prozesse autonom ablaufen, desto kürzer sind die Reaktionszeiten.

Die Digitalisierung von Prozessen in allen Unternehmens- und Arbeitsbereichen wird die Logistik nach Meinung der Supply-Chain-Spezialisten auch dauerhaft prägen. Das gelte für neue Arbeitsmodelle genauso wie für automatisierte Zollanmeldungen.

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