Kommissioniertechnik

Kommissionieren mit Handschuh und Tischwagen

| Redakteur: Bernd Maienschein

Freihändig und ergonomisch kommissionieren mit dem „MARK2“ von Proglove.
Freihändig und ergonomisch kommissionieren mit dem „MARK2“ von Proglove. (Bild: Wanzl)

Wanzl bietet jetzt ein dynamisches Duo an: seinen mobilen Arbeitsplatz, mit dem man flexibel und kabellos an Ort und stelle arbeiten kann, kombiniert mit dem Wearable Scanner „MARK2“ von Proglove.

Das Konzept des mobilen Tischwagens von Wanzl ist geradezu auf Distributionszentren zugeschnitten: Dort ist Zeit Geld, ob bei der Wareneingangsprüfung, Etikettierung oder Inventur. Mit vier Rollen und einer höhenverstellbaren Tischplatte wird der Wagen zu einem fahrbaren Schreibtisch, wo immer man ihn auch benötigt. Ob Laptop, Scanner oder Etikettendrucker – das „Büro zum Mitnehmen“ verfügt über ausreichend Platz für die notwendige Technik. Optional ist sogar eine mobile Stromversorgung durch einen portablen Lithium-Ionen-Akku an Bord.

Wearable Scanner wiegt nur 40 g

Kombiniert mit diesem Tischwagen lassen sich mit dem Handscanner „MARK2“ manuelle Arbeitsschritte dynamisieren, die Arbeitskraft des Mitarbeiters sozusagen mit der Industrie 4.0 verknüpfen. Als Weiterentwicklung des „MARK One S“ ist das neue, nur 40 g leichte Wearable das derzeit kleinste und leichteste mit integriertem Barcode-Scanner auf dem Markt.

Mobiler Arbeitsplatz von Wanzl: Mit ihm ist man jederzeit flexibel und kabellos an Ort und Stelle.
Mobiler Arbeitsplatz von Wanzl: Mit ihm ist man jederzeit flexibel und kabellos an Ort und Stelle. (Bild: Wanzl)

Die smarte Optimierung des herkömmlichen Pistolen- oder Ringscanners ermöglicht freihändiges Scannen und somit eine Zeitersparnis von bis zu vier Sekunden pro Scan sowie effiziente Fehlerminimierung durch verbesserte optische, haptische und akustische Feedback-Funktionen. So erhält der Nutzer über ein LED-Signal auf der Rückseite des Scanners gut ersichtlich Rückmeldung zum aktuellen Prozessschritt, während etwaige Prozessvorgaben automatisch an das Endgerät zurückgespielt werden, um aufkommende Fehler früh zu erkennen und bereits im Vorfeld zu vermeiden. Auch das Feedback unterschiedlicher Signaltöne und Vibrationen trägt weiter zu Prozessoptimierung und Fehleranalyse bei.

Anbindung über Bluetooth Low Energy

Neben der freihändigen Arbeitsweise sorgt eine leistungsstarke Scanengine für eine beschleunigte 1D/2D-Barcodeerfassung über weite Distanz. Daher arbeite ein Werker mit dem „MARK2“ maßgeblich schneller als mit den üblichen Handscannern, so Wanzl. Bei 15 Stunden Akkulaufzeit werden bis zu 6000 Scans möglich, heißt es. Je nach Modell und Barcodegröße ist ein Scanabstand zwischen 10 und 150 cm möglich. Ausgelöst wird der Scan, ebenfalls abhängig vom Produktmodell, entweder in der Handinnenfläche (Palm Trigger) oder zwischen Daumen und Zeigefinger (Index Trigger). Beide Varianten besitzen eine flexible Passform. Sie sind nicht nur in verschiedenen Größen erhältlich, sondern auch mit einem Klettverschluss individuell verstellbar.

Kabellos und damit mobil wird der „MARK 2“ nicht mehr nur durch einen Access Point mittels USB- oder R232-Anschluss am PC, sondern als Innovation nun auch alternativ durch eine Anbindung über Bluetooth Low Energy (BLE). Der Aktionsradius über den Access Point beträgt bis zu 30 m. Trägt ein Mitarbeiter ein bluetoothfähiges Endgerät bei sich, kann er sich mit dem Wearable Scanner uneingeschränkt im Lager oder Verteilzentrum bewegen.

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