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Intralogistik Kriselnden Märkten zum Trotz

| Autor: Benedikt Hofmann

Vor allem dank der guten Auftragslage in Ländern wie USA, Frankreich und Spanien konnte der Intralogistik-Spezialist Viastore seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 % auf 120 Mio. Euro steigern.

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Philipp Hahn-Woernle (links), CEO von Viastore und Detlef Ganz, COO des Unternehmens, zogen ein positives Fazit für das Jahr 2014.
Philipp Hahn-Woernle (links), CEO von Viastore und Detlef Ganz, COO des Unternehmens, zogen ein positives Fazit für das Jahr 2014.
(Bild: Hofmann)

„Das ist der höchste Umsatz unserer Unternehmensgeschichte“, sagt Philipp Hahn-Woernle, CEO des Unternehmens, und führt diesen Erfolg vor allem auf das große internationale Engagement zurück. Viastore erwirtschaftet heute rund 60 % seines Umsatzes außerhalb von Deutschland. Allein die amerikanische Landesgesellschaft trägt mittlerweile rund 20 % zum Umsatz und zum Auftragseingang bei. „Unsere spanische Landesgesellschaft wird in diesem Jahr ihren Auftragseingang verdreifachen, die französische sogar vervierfachen – wenn wir keine größeren Überraschungen erleben“, so Hahn-Woernle. Die Zahl der Mitarbeiter ist in diesem Jahr auf über 450 angewachsen. Für 2015 erwartet er einen weiterhin stabilen Auftragseingang und Umsatz.

Weltweit aktiv

Thematisch setzt das Unternehmen weiterhin auf Intralogistik-Systeme, Intralogistik-Software und Intralogistik-Services. „In allen drei Bereichen sind unsere Kompetenzen das Beraten, Umsetzen und Verbessern. So verhelfen wir unseren Kunden zur operativen Exzellenz“, erklärt Detlef Ganz, der als COO unter anderem die Bereiche Vertrieb, Abwicklung und Service verantwortet. „Viastore Brasilien hat in diesem Jahr einen großen Softwareauftrag für ein WMS am Flughafen Viracopos in Campinas erhalten.“ Auch in Kanada ist viastore aktiv: „Gordon Food baut hier auf unsere Kompetenz bei Tiefkühllagern“, schildert Ganz. In Russland wickelt Viastore derzeit einen großen Software-Auftrag für ein internationales Pharma-Unternehmen ab.

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Platz für Wachstum schaffen

Das Unternehmen investiert derzeit am Standort Stuttgart in ein neues Gebäude, um weiteres Wachstum möglich zu machen. „Wir brauchen Platz“, bringt es Hahn-Woernle auf den Punkt. „Für rund 50 unserer Software-Kollegen haben wir schon jetzt in der Nachbarschaft Büroräume angemietet.“ Trotz des erfolgreichen zurückliegenden Jahres macht die Unternehmensführung aber deutlich, dass ihr Ziel nicht Wachstum um jeden Preis, sondern nachhaltiges Wachstum für die Unternehmensgruppe ist.

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