Auto-ID

Kunststoffhersteller Oskar Lehmann automatisiert mit Aisci Ident

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Handheld-Computer mit integrierten Barcodescannern und WLAN optimieren bei Oskar Lehmann die Arbeitsabläufe bei der Warenbewegung.
Handheld-Computer mit integrierten Barcodescannern und WLAN optimieren bei Oskar Lehmann die Arbeitsabläufe bei der Warenbewegung. (Bild: Oskar Lehmann)

Die Oskar Lehmann GmbH & Co. KG mit Sitz in Blomberg-Donop in Ostwestfalen-Lippe führt für die Lagerung, den Versand und die Kommissionierung seiner Produkte mobile Datenerfassungsgeräte ein. Realisierungspartner für die Auswahl der Geräte und die Einführung in der Produktionsumgebung ist das Auto-ID-Systemhaus Aisci Ident.

Oskar Lehmann entwickelt Produktlösungen aus den Bereichen Kunststofftechnik, Konstruktion und Werkzeugbau für Anwendungen im industriellen Umfeld. Dazu zählen im Bereich der Standardartikel (Kleinteile: Gleiter, Abdeckstopfen, Höhenversteller) vor allem Spritzgussteile für den eigenen Katalog sowie Sonderlösungen für verschiedene Kunden. Der Maschinenpark von Oskar Lehmann umfasst rund 100 Maschinen mit einer Schließkraft im Bereich von 35 bis 350 t.

„Barcode ist für uns von entscheidender Bedeutung“

In dem Hochregallager mit über 5000 Palettenstellplätzen hält der Kunststoffhersteller sein Standardteileprogramm vor, um seinen Kunden eine kurzfristige Belieferung zu garantieren. Im Zwei-Schicht-Betrieb werden dabei jährlich mehr als 100.000 Sendungen kommissioniert.

Vor etwas mehr als einem Jahr hat der Hersteller den kompletten Lagerbereich mit Barcodes und Geräten zur mobilen Datenerfassung ausgestattet. Durch die Automatisierung sollen klare, einheitliche und strukturierte Arbeitsabläufe erreicht werden, die für jeden Beteiligten nachvollziehbar und umsetzbar sind. „Durch den Einsatz von Barcodes können wir in unserer logistischen Kette behältergenau den Herstell- und Lagerprozess verfolgen“, sagt Andreas Döring, Leiter des Projekts bei Oskar Lehmann. „Der Barcode ist für die Einhaltung von Lieferterminen für uns von entscheidender Bedeutung.“

30 mobile Terminals mit Barcodescanner und WLAN

Hierfür hat Oskar Lehmann gemeinsam mit Systempartner Aisci Ident mehr als 30 mobile Terminals zur Barcode-Erfassung eingeführt. Eingesetzt werden Geräte vom Typ Datalogic Falcon mit integriertem Barcodescanner und WLAN. Diese MDE-Geräte optimieren im Lager und in der Kommissionierung des Kunststoffherstellers das Anfahren der Lagerplätze nach dem Fifo-Prinzip (First-in-first-out), die Zusammenführung der Bestände sowie die Bestimmung der Lagerplatzmengen. „Wichtig für uns war bei der Geräteauswahl und für die Verwendung in unserer Produktionsumgebung vor allem die Robustheit der Tastatur und des Displays“, sagt Andreas Döring, Leiter des Projekts bei Oskar Lehmann. „Darüber hinaus sollten sie mit dem Betriebssystem Windows CE lauffähig sein.“ Zur Anbindung an das ERP-System hat Aisci Ident eine webbasierte Schnittstelle unter Verwendung des Locked-Web-Browsers von Datalogic auf allen Falcon-Terminals installiert.

Transparenter Materialfluss

„Nach Analyse der Arbeitsabläufe bei der Warenbewegung haben wir Oskar Lehmann Handheld-Computer mit integrierten Barcodescannern und WLAN empfohlen“, sagt Uwe Nolte, auf Seiten von Aisci verantwortlich für das Projekt. „So können sich die Kommissionierer uneingeschränkt innerhalb der Regalgassen bewegen. Und die WLAN-Anbindung erlaubt eine direkte Bearbeitung der Picklisten im ERP-System.

An jeder Verpackungseinheit, von Gitterboxen bis Polybeuteln, hat Oskar Lehmann Barcodes angebracht. „Um den Materialfluss noch nachvollziehbarer und transparenter zu machen, haben wir zudem jeden Zwischenlagerort wie Produktionstore oder Bereitstellzonen für verlängerte Werkbänke mit Barcodes versehen“, so Döring. „Und natürlich sind darüber hinaus auch die einzelnen Lagerplätze etikettiert.“ Gescannt wird dann jeder Aufenthaltsort der Behälter: die Produktion, der Zwischenlagerort an den Produktionstoren sowie den Lagertoren und - je nach Verpackungsvorgaben - auch in der Verpackung im Lager beziehungsweise bei der Einlagerung auf dem entsprechenden Lagerplatz. Über den integrierten Barcodescanner der Falcon-Terminals werden Mengen, Artikelnummern und Lagerplätze (mit Umlagerungsfunktion) eingegeben, plus eine aktive Funktion, um Betriebstaufträge aus der Produktion auf „erledigt“ zu setzen.

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