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Straßentransport Lang-Lkw soll Hermes 25 t CO2 im Jahr sparen

25,25 m lang ist er, der neue Lang-Lkw von Hermes, und nutzt damit die zugelassene Maximallänge voll aus. Weil der „Fliegl Swap-Train“ drei statt zwei Wechselbrücken transportieren kann, entlastet er Verkehrswege und Umwelt.

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Hermes fährt mit dem neuen Lang-Lkw von Fliegl derzeit einen Pilottest ohne Enddatum zwischen seinen Logistikzentren in Friedewald und Langenhagen.
Hermes fährt mit dem neuen Lang-Lkw von Fliegl derzeit einen Pilottest ohne Enddatum zwischen seinen Logistikzentren in Friedewald und Langenhagen.
(Bild: Hermes)

Mit dem Lang-Lkw der Firma Fliegl ist zum ersten Mal der Transport von drei Wechselbrücken möglich. Laut Marco Schlüter, Chief Operations Officer bei Hermes Germany, haben die Ausmaße des neuen Lang-Lkw viele Vorteile für den Logistikdienstleister. „Durch die dritte Wechselbrücke profitieren wir von enormen Kapazitätssteigerungen im Vergleich zum normalen Lkw“, so der Topmanager. Besonders mit Blick auf den allgegenwärtigen Fahrermangel sei dies „ein weiteres großes Plus“. Insbesondere der Doppeleffekt mache den Einsatz des Lang-Lkw so interessant: die Umwelt zu entlasten und dem Fahrermangel entgegenzuwirken.

Rund 20 % weniger Diesel jährlich

Der „Fliegl Swap-Train“ wird gerade noch, ohne fixes Enddatum, auf einer festen Strecke zwischen den Logistikcentern Friedewald (bei Bad Hersfeld) und Langenhagen (bei Hannover) von Hermes getestet. Aus gutem Grund: „Die Maximalgröße des Fahrzeugs birgt auch Herausforderungen: Der erhöhte Platzbedarf sorgt selbst an großen Standorten derzeit noch für notwendige Anpassungen im Prozessablauf,“ so Schlüter.

Gerade jetzt sei jede Kapazitätssteigerung im Netzwerk ein wichtiges Hilfsmittel, um die stark angestiegenen Sendungsmengen bewältigen zu können. Seit Wochen verzeichne Hermes einen Sendungsanstieg von knapp 40 %. Schlüter: „Der perfekte Zeitpunkt, um den Lang-Lkw zu testen.“ Perspektivisch sei der Einsatz von Lang-Lkw besonders zwischen den hochmodernen Hermes-Logistik-Centern interessant. Denn: „Auch unabhängig von der aktuellen Entwicklung steigen die Sendungsmengen seit Jahren konstant“, sagt Schlüter.

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